Die Lärche – die flexible Starke

Sie ist eine Pionierbaumart, die gerne dort wächst, wo sie wenig Konkurrenz anderer Bäume zu fürchten hat, sie gehören der Gruppe der Kiefergewächsen an. Die Lärche ist ein ganz besonderer Baum, der seine Nadeln im Herbst goldgelb färbt und dann fallen lässt. Dank ihrer Elastizität und der tiefen Wurzeln hält sie den heftigsten Stürmen stand. Nach einem massiven Sturm richtet sie sich sofort wieder gerade. Sie zeichnet sich aus durch Durchsetzungskraft und Flexibilität; die sturmerprobten Herzwurzeln haben die Fähigkeit, auch steiniges Gelände zu festigen. Sie überlebt sowohl Kälte von minus 40 Grad sowie sommerliche Hitze können ihr etwas anhaben. Mit dem Klimawandel wird die Lärche, als Baum der gerne Gebirgslagen bevorzug in Schwierigkeiten kommen.

Lärchenharz war bereits in der Antike sehr begehrt als Quelle für Terpentin, heute noch nutzt die Industrie dieses Harz zur Herstellung von natürlichen Lacken und Klebstoffen.

Die Lärche lehrt uns liebevoll, der inneren Weisheit zu vertrauen und unbekannte Pfade zu riskieren und nach einem Tiefschlag sich wieder aufzurichten. Sie begleitet uns gerne auf dem Weg, die eigenen Werte und Fähigkeiten zu wecken und zu vermehren, ohne zu sehr darauf zu beharren.

Meine Erfahrungen mit den Baumessenzen: Für meine Lärchen-Baumessenz verwende ich

Triebspitzen vor dem Aufgehen.

Ich empfehle diese Essenz gerne Menschen, die sich im Moment gerade überfordert fühlen, weil sie alles mehr als hundertprozentig machen wollen. Oder Menschen, die durch vermeintliche Misserfolge blockiert sind und ihre Flexibilität verloren haben.

Die Lärchen-Baumessenz

Lärche in der Ernährung:  Im zeitigen Frühling können die jungen, grünlichen Knospen und pink -rosa Blüten für einen Sirup oder zu Lärchenhonig mit Zucker oder Birkenzucker zu einem Aufstrich reduziert werden. Blütenknospen und grüne Triebe können auch in grüne Smoothies zugefügt werden.Aus Blüten und Knospen könnte auch ein herrlicher Lärchenlikör öder Lärchengeist hergestellt werden, dazu sollte ungefähr eine handvoll Blüten und Knospen auf einen Liter 40% Alkohol, und etwas Kandiszucker ansetzten werden und dann einige Wochen ziehen lassen.

Ein herrlich duftender Tee aus den Lärchennadeln wirkt sehr erfrischend.

 

In der Naturmedizin: Der Lärche wird verschiedenartig heilende Wirkung zugeschrieben.

Tee aus den weichen Nadeln ist hilfreich Schmerzen rheumatischer und neuralgischer Art, und Erkältungskrankheiten, bei Husten und Bronchitis.

Als Inhalation kann ätherisches Öl verwendet werden.

Lächenharzsalbe eignet sich hervorragend zum Einreiben bei Erkältungen, schmerzhaften, Gelenken, Gicht und Rheuma ist Lerchenharzsalbe sehr hilfreich. Sie wirkt durchblutungsfördernd und entzündungshemmend.

Es gibt auch die Möglichkeit durch Anbohren der Stämme das Lärchenterpentin abzuzapfen.

Nach TCM: Qi des Holzes und des Feuers. Stärkt und bewegt das Yang. Das Feuer wird angeregt, Neue Kraft beginnt zu fließen. Fördert den Qi-Fluss. Funktionskreise: Lunge, Herz, Leber

Wirkt beruhigend, entzündungshemmend, bewegend bei Thoraxschmerzen, Bauchschmerzen, Brustschmerzen und Extremitätenschmerzen, aufgrund von Blutstau.

Die Bachblüte  Nr. 19 Larch wird empfohlen für einen Menschen, der nur wenig oder gar kein Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Persönlichkeit hat. Die daran zweifeln zuwenig Kraft die gestellten Aufgaben zu haben.

In der Kosmetik und Körperpflege: Mit Blüten und Nadeln lässt sich sehr gut eine Tinktur ansetzen, die dann in einer Creme verarbeitet werden kann. So eine Creme wirkt sehr durchblutungsfördernd.

Um eine Lärchenharzsalbe herzustellen wird Lärchenharz in Öl aufgelöst und mit Bienenwachs zu einer geschmeidigen Salbe gerührt. Sie wirkt wundheilend und schmerzlindernd. Ein Saunaaufguss mit ätherischem Lärchenöl wirkt gleicherweise belebend, entspannend und befreiend und befreiend auf die Atemwege.

Viele Creme und Salbenrezepte findest Du im Buch „Naturkosmetik selber herstellen“  erhältlich direkt bei mir.

In spiritueller Sicht: Die einzigartige, starke Nadelbaumart, die im Herbst seine Nadeln abwirft, wurde immer verehrt und bewundert.

Die bescheidene, flexible und gleichsam robuste Lärche ein magisches Wesen. Sie wird auch  als Baum der Bergfeen bezeichnet, diese sollen sich in diesem Baum wohl fühlen. Schon im Altertum verehrten die Menschen sie als Lichtbringerin, sie galt als beseelt. Ein kleines Holzstück in der Hosentasche oder als Amulett zu tragen soll uns vor negativen Einflüssen und Gedanken schützen. Räucherungen mit Lärchenharz und -Nadeln reinigt die Räume  vor düsteren Energien und diffusen Gedanken. Natürlich kann dazu auch ätherisches Lärchenöl verdampft werden.

In Buch die «Kraft der Baumessenzen» sind 36 verschiedene Baumessenzen beschreiben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

Flexibilität und Durchhaltevermögen sind die Grundlagen für einen harmonischen Lebensfluss, das lernen wir, wenn wir uns mit der Lärche verbinden. Lassen wir ihre Stärke in uns wachsen.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

geschrieben am 1. Juni 2021

1 Kommentar zu “Die Lärche – die flexible Starke”

  1. rita herger
    1. Juni 2021 um 2:22 pm

    vielen Dank und ein schöner lärchigen Junimonat gruss aus dem Salento