Die Silberweide – Die biegsame Entscheidungshelferin

Die Silberweide ist ein faszinierender, schnellwachsender Baum, der in ganz Europa vorkommt und sich auf feuchten Böden wohlfühlt.

Ihre Merkmale sind die langen, schmalen, lanzenartigen Blätter, die auffällig silbrig in der Sonne glänzen und im Wind einen feinen Klang verbreiten.

Die reifen weissen, watteähnlichen Samen-Büschel lassen sich leicht vom Wind in alle Richtungen wegtragen.

Sie ist ein lichthungriges Wesen, das sich in dichten Wäldern nicht wohlfühlt, sondern den Rand von Gewässern liebt.

Sie hat die Fähigkeit sich fest zu verwurzeln und auch als «alte Dame» nichts von ihrer Flexibilität einzubüssen.

Die Silberweide sieht recht fröhlich und leicht aus, während ihre Verwandte, die Trauerweide, eher Trauer und etwas Melancholie verbreitet.

Die Silberweide lässt massive Stürme über sich ergehen und zeigt Beweglichkeit durch die wallenden Äste, um sofort wieder aufrecht zu stehen, wenn der Sturm vorbei ist.

Früher benützte man die biegsame gut gewässerte Weidenzweige zum Binden von Rebstöcken.

Sie hat die Fähigkeit nach Verletzungen und Brüchen erneut zu wachsen, deshalb nennt man ihn auch „Baum der Unsterblichkeit“.

Sie symbolisiert den Lebensfluss zwischen Geburt und Tod, Flexibilität, Wachstum und Erneuerung.

Meine Erfahrungen mit den Baumessenzen: Für meine Silberweiden-Baumessenz verwende ich die Knospen und etwas Rinde von jungen Zweigen.

Ich empfehle diese Baumessenz gerne Menschen, die Schwierigkeiten haben mit Veränderungen klar zu kommen, oder Menschen, die durch Verletzungen in Selbstmitleid verfallen. 

Die Silberweiden-Baumessenz

Silberweide in der Ernährung: Die Silberweide hat, im Gegensatz zur Naturheilkunde, in der Ernährung einen unwesentlichen Platz. Die jungen Blätter können roh verwenden und in Smoothies, in Salate oder Quark gegeben werden. Sie haben einen milden, leicht nussigen Geschmack.

Nicht zu empfehlen bei Blutgerinnungsstörungen und Schwangerschaft.

In der Naturheilkunde spielt die Weide eine wichtige Rolle, besonders in der Schmerzbehandlung.

Schon Hippokrates war die schmerzlindernde Wirkung der Weidenrinde bekannt. Hildegard von Bingen hat Weidenblättertee gegen Fieber, Rheuma Gelenkschmerzen eingesetzt.

Die Weidenrinde enthält das Salicin, dieser sehr nützliche Wirkstoff wird heute weltweit verwendet, unter dem Namen Aspirin (heute synthetisch hergestellt).

Der Wirkstoff Salicin wirkt: schmerzlindernd, adstringierend fiebersenkend krampflösend und antirheumatisch.

Eine Abkochung von Weidenrinde kann also gut als Ersatz von Aspirin verwendet werden.

Junge Blätter können auch frisch oder getrocknet als Tee benützt werden. Besonders bei

Akuten Erkrankungen, wie Erkältung mit Fieber, Grippe, Halsentzündung, Angina.

Auch bei Zahn-, Rücken- und Kopfschmerzen, Migräne, Ischias, Arthritis und Ödemen.

Die Rinde wird auch als Tinktur und homöopathisches Mittel eingesetzt.

Äusserlich angewendet kann ein Wickel aus einer Abkochung bei Gelenkschmerzen hilfreich sein.

Nach TCM: Qi des Metalls, des Wassers und Holzes. Stärkt das Yin. Senkt Yang ab bei gestauter Leberenergie. Stärkt und reinigt die Säfte.

Geschmack: bitter, adstringierend. Wirkt vor allem auf die Funktionskreise Niere, Leber Herz und Lunge. Ist kühlend, fiebersenkend, schmerzstillend, harntreibend, entzündungshemmend und zusammenziehend, stoffwechselanregend.

Die Bachblüte Nr. 38 Willow empfiehlt sich, wenn das Leben von Bitterkeit und Enttäuschung dominiert ist. Bei ihm steht Selbstmitleid im Vordergrund, er kann nicht verstehen, warum die Welt zu gemein zu ihm ist. Willow vermittelt Hofnung und den Glauben an sich selber.

In der Kosmetik: Mit Weidenrinde und Blättern kann eine Tinktur oder ein Ölauszug hergestellt werden und dann zu einer schmerzlindernden Salbe oder einer Creme gegen fettige oder gerötete Haut verarbeitet werden.

Bei schuppiger Kopfhaut eignen sich Spülungen mit Weidenblättertee.

Buch: „Naturkosmetik selber herstellen“ ISBN 9783906021379 erhältlich direkt bei mir.

 

In spiritueller Sicht: Früher hat man die Weiden als Hexenbaum verschrien, unter den Weidenbäumen sollen heimliche Treffen mit Geistern und Dämonen stattgefunden haben. Heute weiss man, dass es sich bei diesen Hexen um heilkundige Frauen gehandelt hat, die ihre Erfahrungen mit Pflanzen ausgetauscht haben.

In verschiedenen Kulturen wurde das Wesen der Weide unterschiedlich gesehen, so etwa als Baum des Lebens oder Baum des Todes. Ich nehme an, als Baum des Todes war eher die Trauerweide gemeint.

In der griechischen Mythologie war sie die Wohnstätte Demeters, der Fruchtbarkeits-Göttin. Auch bei den Kelten spielte die Weide eine besondere Rolle. Im Frühling, zur Zeit der Weidenblüte feierten sie das Fest der Wiedergeburt.

In der nordischen Mythologie war es der heilige Baum der Iduna, der Göttin der unvergänglichen Jugend.

Weil die Weide auch mit dem Mond assoziiert wird, war sie einer Mondgöttin gewidmet. Weidenbäume waren nach Ansicht unserer Vorfahren überaus mitfühlend. „Wer von Sorgen oder Krankheiten geplagt war, besuchte einen Weidenbaum, der den Kummer nicht nur spürte sondern auch auf sich nahm“.

Rutengänger verwenden heute noch Weidenzweige, um Wasseradern oder Wasserquellen aufzuspüren.

Die Silberweide erinnert uns daran, dass Veränderungen, Flexibilität und wiederkehrende Anpassungen zum Leben gehören. Ich bin so dankbar, dass es so grossartige Baumwesen gibt.

In Buch die «Kraft der Baumessenzen» sind 36 verschiedene Baumessenzen beschreiben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

geschrieben am 17. Februar 2021

2 Kommentare zu “Die Silberweide – Die biegsame Entscheidungshelferin”

  1. Rita Kroner-Finke
    23. Februar 2021 um 12:03 pm

    Sehr geehrte Damen und Herren ,
    ich bin an Nagelpilz erkrankt und möchte mich auf diesem Weg gerne darüber erkundigen , ob es es Pflanzen gibt , deren Wirkstoffe den Nagelpilz zu 100% töten können und wenn ja , wo bekomme ich diese Pflanzen ?
    Ich würde mich sehr über eine Rückantwort von Ihnen freuen !
    Mit freundlichem Gruß
    Rita Kroner – Finke

  2. Anneliese Eberhard
    26. Februar 2021 um 7:02 pm

    ich würde mit äth.Oel Manuka direkt auf Pilz täglich tupfen oder In Creme einfügen und eincremen .Immunsystem stärken mit Ernährung .Bewegung.Achtsamkeit toi toi toi