Die Zitterpappel – Die Mutmacherin

Die Zitterpappel gehört zur Familie der Weidengewächse. Die Gattung der Pappeln (Populus) zählt ungefähr 35 Arten, von denen die Zitterpappel in Europa am weitesten verbreitet ist.

Die schnell wachsende Zitterpappel wird auch Espe genannt. Sie sind schon mit 60 Jahren ausgewachsen. Zitterpappeln können bis zu 35 Meter hoch werden.

Als Pionierbaumart ist sie hauptsächlich auf Kahlschlägen, Flussufern, Brachland, an Wegrändern und in lichten Wäldern zu finden. Sie braucht viel Licht.

Sie trägt dazu bei, schlammige, feuchte Böden für andere Baumarten und Pflanzen aufzubereiten.

Da sie sich über Wurzelausläufer vermehrt, kann aus einem Baum schnell ein richtiger Espenwald werden.

Die Zitterpappel ist leicht zu erkennen an den langstieligen Blättern.  Schon ein leiser Windhauch lässt die Blätter zittern; der helle Klang tönt wie feines Flüstern bis hin zu intensivem Geplapper.

Das Rauschen der Blätter wurde früher auch als Botschaft der Götter bezeichnet. So kommt der Spruch «Du zitterst ja wie Espenlaub» nicht von ungefähr.

Die Zitterpappel wird zwar als Symbol der Angst und des Bangens beschrieben, ist aber sehr widerstandsfähig und standhaft.

In vielen Kulturen gilt sie als Zeichen von Freiheit, Mut und durch das meist phallische Aussehen als Symbol für männliche Kraft.

Die Zitterpappel-Baumessenz

Benützte Pflanzenteile für die Baumessenz: Knospen und Rinde

Zitterpappel in der Ernährung

Die jungen, runden Blätter der Espe eignen sich als Beilage zu Salaten. Ältere Blätter können getrocknet und anschliessend vermahlen werden, so dass ein mehlartiges Pulver entsteht, welches mit anderem Mehl gemischt zum Backen oder zum Andicken in Sossen verwendet werden kann.

Ganz frische, junge Blüten und Blätter können als würzige Beilage mit anderem Gemüse gekocht werden. Sie schmecken allerdings recht bitter.

 Zitterpappel in der Naturmedizin

Früher hatte die Zitterpappel als Heilmittel Tradition. In vielen Ländern werden sie auch heute noch verwendet. Die Hauptanwendung ist vor allem äusserlich und ihre gute Wirkung auf die Haut ist mittlerweile sogar medizinisch anerkannt. So kann man Pappelsalbe auch als Fertigprodukt in Apotheken kaufen.

Es werden vor allem Pappelknospen, aber auch Blätter und Rinde verwendet.

Bei Prostataleiden, Blasenproblemen wie Blasenschwäche oder -reizung sowie Harnzwang kann ein Tee mit Pappelknospen, -rinde und -blättern Linderung verschaffen. Ebenso kann ein Tee bei Erkältung und Bronchitis verwendet werden. In Ungarn wird er gegen Nierensteine sowie Weissfluss getrunken und in Norwegen als Abführmittel und bei Würmern.

Dazu werden ein Esslöffel Knospen, Blätter oder Rinde mit 250 ml kochendem Wasser übergossen und dann fünf Minuten ziehen lassen. trinken. Maximal 2 Tassen am Tag.

Äusserlich können in Tee getränkte Umschläge ebenso wie die Salbe bei Rheuma angewendet werden.

Bei Rheuma, Gicht, Hämorrhoiden, Entzündungen der Haut, zur Narbenpflege, bei Juckreiz und Verbrennungen, auch Sonnenbrand, kann Pappelsalbe oder Öl helfen.

Nach TCM: Qi des Wassers.  Nährt und schützt das Yin.  Harmonisiert das Yang.

Geschmack: bitter, adstringierend. Wirkt kühlend.

Funktionskreise: Milz, Magen, Leber, Gedärme, Blase tonisiert Milz-Qi

Bei Verdauungsschwäche, stoffwechselanregend, fiebersenkend, entzündungshemmend, harntreibend. Bei Rheuma, Arthritis, Ischias, Rückenschmerzen, Myalgie, Muskelschmerzen, Gicht, Blasenentzündung.

Die Bachblüte Nr. 2 Aspen, hilft Menschen mit undefinierten Ängsten und diffusen Vorahnungen.

In der Kosmetik und Körperpflege

Aus Knospen und Rinde kann ein Ölauszug hergestellt werden, der als Massageöl verwendet oder zu einer Salbe weiterverarbeitet werden.

Für den Ölauszug werden noch verschlossene Pappelknospen verwendet. Sie werden in ein Schraubglas gegeben und mit Öl, zum Beispiel Bio-Olivenöl, oder Traubenkernöl übergossen, bis alle Knospen gut bedeckt sind. Das Glas verschliessen, gelegentlich schütteln und zwei bis vier Wochen ziehen lassen. Anschließend abseihen und das Öl dunkel und kühl lagern.

Um eine einfache Salbe herzustellen braucht es lediglich Bienenwachs, der im Ölauszug aufgelöst wird, um meine streichfähige Konsistenz zu erhalten.

Rezepte für Salben sind zu finden in meinem Buch «Naturkosmetik selber herstellen» Ist bei mir erhältlich.

In spiritueller Sicht

Die Pappel ist der Baum, der in schweren Zeiten neuen Mut spenden kann. So wie sich die Blätter der Pappel im Wind bewegen, wirkt sie gegen Stagnation und symbolisiert Bewegung.

Sie steht für Geradlinigkeit, Tatkraft, Zielstrebigkeit und schnelles Wachstum. Für Menschen, denen diese Eigenschaften gerade fehlen, können sie zu echten Kraftbäumen werden.

Als Baum im keltischen Horoskop sind Menschen, die die Pappel als Geburtsbaum haben,

gefühlvolle Kämpfernaturen, die sich gut anpassen können.

Zitterpappeln stehen sie nicht gerne allein im Leben, langjährige Beziehungen sind ihnen wichtig. Die Zitterpappel lässt sich nicht von Ängsten blockieren, sie lässt uns das leise Flüstern des Herzens verstehen.

Lassen wir uns inspirieren von den Bäumen, sie sind unsere Lehrer und Heiler.

Im Buch die «Kraft der Baumessenzen» ISBN 9783906945187 sind 36 verschiedene Baumessenzen beschreiben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

Mit dem 36-teiligen Baumkartenset läst sich ganz einfach die richtige Baumessenz auswählen.

Mit bäumigen Grüssen

Katharin

 

 

Fall du auch Erfahrungen mit der Zitterpappel gemacht hast, freue ich mich wenn du sie mit uns teilst.

geschrieben am 31. August 2021
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