Die Trauerweide – Die Hoffnungsvolle

Die Trauerweide, ein Baum der sich mit seinen überhängenden, langen Zweigen recht auffällig zeigt, ziert und verschönert manchen Park oder Friedhofsanlage. Sie liebt den feucht kühlen Boden wie kaum ein anderer Baum, braucht ihn zum Überleben, kann buchstäblich «bis zu den Knien im Wasser stehen», ohne zu verfaulen. Durch die schlanken, überhängenden, flatterhaft scheinenden Äste wirkt sie luftig, kühl und leicht. Im Frühling zeigt sie besonders ihre lichtvolle Kraft, wenn sie ihre filigranen, zartgrün-gelblichen Blätter austreibt und die melancholische Winterzeit vetre

In allen mir bekannten Kulturen spielte sie eine grosse Rolle, galt sie doch als Baum für Neubeginn, Fruchtbarkeit, Licht und Wiedergeburt.

Meine Erfahrungen mit den Baumessenzen: Für meine Trauerweiden-Baumessenz verwende ich die Blattknospen.

Ich durfte mehrfach erfahren, dass diese Essenz Menschen, die tief in der Trauer oder sich als Opfer eines erlebten Verlustes stecken, helfen kann, um wieder optimistisch und aufgerichtet in die Zukunft zu sehen. Sie verleiht neuen Mut um die Quälenden Gedanke über die erlebten Widerwärtigkeiten loszulassen und mit schwingendem Herzen das Leben neu zu gestalten.

Die Trauerweiden-Baumessenz

Trauerweide in der Ernährung: Für die Trauerweide gibt es nach meiner Erfahrung in der Ernährung wenig Verwendung. Die jungen Blätter der Trauerweide können aber wunderbar in Salate und Smooties verwendet werden. Getrocknete Blätter habe ich auch schon in kleinen Mengen meinem Kräutersalz beigemischt.

In der Naturmedizin: Alle Weidenarten haben in der Rinde den Wirkstoff Salicin, dem Wirkstoff der im Aspirin sehr ähnlich vorkommt, aber heute synthetisch hergestellt wird. Sonst wären längst alle Weiden gefällt.

Der Weidenrinden-Tee ist ein hilfreiches Mittel gegen Schmerzen, Rheuma, Fieber und diverse andere Leiden. Die Rinde wird auch als Tinktur und homöopathisches Mittel eingesetzt. Weidenrinde kann also anstelle von Aspirin verwendet werden ist aber für den Magen verträglicher.

Ein Tee aus der Rinde wirkt fiebersenkend und schmerzlindernd. Ein Tee aus Blättern wirkt entschlackend und harntreibend. Ich empfehle ihn in kleinen Mengen und nicht länger als 3 Wochen zu konsumieren. Bei Grippe könnte als Zusatz zu Weidenrindentee Linden- oder Holunderblüten beigemischt werden, wirkt dann schweisstreibend.

In der TCM: Qi des Wassers. Die Essenz stärkt und Nierenenergie, leitet Wind und Hitze aus. Geschmack: Bitter, adstringierend. Thermik: kühlend, trocknend. Funktionskreise: Niere, Leber, Herz, Lunge.

Wirkung: schmerzstillend, fiebersenkend, harntreibend, entzündungshemmend, adstringierend. Bei Rheuma, Gicht, Erkältung mit Fieber, Grippe, Mandelentzündung, Nervenentzündung, Ödeme.

Die Bachblüte Nr. 38, Willow wird als Blüte der Verbitterung bezeichnet. Diese Menschen denken, dass sie die Widrigkeiten oder das Unglück, das sie erlebt haben, nicht verdient hätten. Sie sind in der Opferrolle und Selbstmitleid verstrickt.

In der Kosmetik:

Absud aus Blättern und Rinden könnte gegen Schuppen und fettiger Kopfhaut benützt. Durch die antiseptische und regulierende Wirkung wird die Talgdrüsenfunktion gedampft. Früher verwendete man Weidenrinde zum Behandeln von Fussschweiss, Hühneraugen und Warzen mit einem täglichen Fussbad.

Tinktur könnte einer Gesichtscreme beigefügt werden, wirkt straffend und gegen fettige Haut. Zum Beispiel bei Akne.

Mein Buch: „Naturkosmetik selber herstellen“ sind viele Rezepte zur Creme- oder Salbenherstellung. Es ist direkt bei mir erhältlich.

In spiritueller Sicht: Wie der Name schon sagt, schenkt die Trauerweide Trost, Ausgeglichenheit und inneren Frieden.

Die Kelten bewunderten die Weide, sie symbolisierte Wiedergeburt Erneuerung und Fruchtbarkeit. Sie vertieft die Beziehung zur Mutter Erde. Die Trauerweide schenkt Trost und lässt die Freude in uns aufleben, so dass seelische Verletzungen heilen können, wenn wir uns auf sie einlassen. Sie schenkt uns innere Ruhe und lässt die Freude wieder aufblühen.

Die Weide wurde viel mit Hexenzauber in Verbindung gebracht. Man verehrte sie als jungfräulichen Baum, der blüht aber niemals Früchte trägt.

In China ist die Weide ein Symbol für sexuelles Verlangen und wird mit Erotik, Schwangerschaft und Mutterschaft in Verbindung gebracht.

Wahrscheinlich, weil die Wirkstoffe stark die Nieren unterstützen und gemäss der Lehre die die Urkraft oder Essenz in den Nieren angesiedelt wird.

Im Buch die «Kraft der Baumessenzen» sind 36 verschiedene Baumessenzen beschrieben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

Die Trauerweide regt die Hoffnung und Zuversicht an, sie zeigt, dass es in dunklen Zeiten auch wieder leicht und hell wird.  Sie ist die starke Heilerin aus der Stagnation in die Leichtigkeit zu gelangen, sie lässt das Herz wieder höher schwingen.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

geschrieben am 7. Mai 2021
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