Die Sucht nach Glück

Auf der Suche nach dem perfekten und glücklichen Leben kann es leicht vorkommen, dass wir die verborgenen Diamanten des Glücks übersehen.

Glücklichsein ist einmal die Kunst hinzusehen und nicht überall zu suchen was nicht vorhanden ist. Dann geht es darum anzunehmen was ist und daraus das Beste zu machen. Es bringt wenig, auf dem Berggipfel Südfrüchte zu suchen, es sei denn man hat sie dorthin getragen. Es ist jedoch vorstellbar, dass diese Früchte dort süsser schmecken als zu Hause. Ist es vielleicht weil wir sie dorthin getragen haben oder wir sie dort oben mehr schätzen?

Ich meine die Antwort ist ganz einfach, lernen wir zu schätzen was da ist um weniger suchen zu müssen. Unsere Mutter hatte immer einen guten Spruch auf Lager, der Eine lautete: „Du musst anfangen mit diesen Steinen zu bauen, die du  hast.“ Heute weiss ich dass jeder Mensch verschiedene Steine, Talente und Möglichkeiten hat. Jeder könnte sie nutzen, um am eigenen, nie fertigen Bauwerk des Glücks, eine Etage mehr zu erreichen. Nur da sitzen, Gedanken drehen oder wild in alle Richtungen zu rennen macht müde aber nicht unbedingt glücklich.

Die wichtigsten Voraussetzungen um die unnötige Suche zu beenden sind:

Achtsam sein, um die wesentlichen Dinge und Gelegenheiten nicht zu verpassen

Dankbar sein, für das was uns geboten wird oder schon erreicht haben.

Von Kindern das Staunen lernen und abenteuerlich Neues wagen.

Unangenehme Situationen als Herauforderung und Wachstum erkennen.

Talente, auch die Unscheinbaren, mit anderen Menschen teilen.

Respektvoll mit Menschen, Tieren und Natur umgehen.

Selbstverantwortung für unser SEIN und TUN übernehmen.

Sich mit Dingen beschäftigen, die Herzen erwärmen.

Sich auf das Wesentliche konzentrieren und sich nicht in Details verlieren.

Liebe verstreuen, wie unzählige Samenkörner, sie sind die Diamanten des Glücks.

Beobachten, wie schnell die Samen spriessen und Farbe ins Leben bringen

 

So wünsche ich Dir liebe/r Leser/in viel Freude auf dem Weg zum Glück.

Katharina

geschrieben am 3. Februar 2013

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