Die Esche – Das Sinnbild für Reichtum und Fülle

Die Esche ist ein mächtiger, anpassungsfähiger Baum, der dank seinen tiefen Wurzeln nicht so leicht umkippen kann. Sie sichert mit ihrem Wurzelgebilde manchen Abhang, damit er nicht ins Rutschen gerät.

Ihre männliche Kraft demonstriert sie durch ihr schnelles Wachstum und gilt auch als Glücksbringerin. Als lichtdurchfluteter Baum bewegt sie sich elegant und geschmeidig, auch wenn es stürmt. Ihre unzähligen Samen, die sich im Wind wie kleine Flugobjekte verteilen, weisen auf Fülle und Reichtum hin.

Sie trägt nicht umsonst den Beinamen «Baum der Götter». Als solcher verbindet sie alle Ebenen: Himmel und Erde, Raum und Zeit. Die Esche lässt das Herz hüpfen und die Seele freudig singen.

Meine Erfahrungen mit den Baumessenzen: Für meine Eschen -Baumessenz verwende Blattknospen, junge Blätter und etwas Rinde.

Ich empfehle diese Essenz vor allem Menschen, die ihren persönlichen Reichtum nicht erkennen, oder Menschen die nicht den Mut haben ihr Wissen mit anderen grosszügig zu teilen.

Die Eschen-Baumessenz

Esche in der Ernährung: Die jungen, frischen Eschenblätter und Schösslinge sind essbar und können z.B. in Salaten und Smoothies verwendet werden. Sie eignen sich ebenfalls als Beimischung Gemüse, für Tee, Liköre. Getrocknete Samen und Blätter als Beigabe in einer Gewürzmischung.

Eine französische Spezialität ist der «Cidre de frene», besonders im französischen Jura bekannt als liebesförderliches Stärkungsmittel und auch beliebt bei älteren Generationen. Das feinperlige, erfrischende Getränk mit Beeren, Limetten und Kräutern wird hauptsächlich aus Eschenblättern, teilweise auch aus jungen Eschentrieben, jungen Eschensamenbüscheln und sogar aus Eschenrinde hergestellt. Es ist ein Weinauszug, der nochmals leicht fermentiert wird, damit er schön perlt.

Esche in der Naturheilkunde: Wichtige Inhaltsstoffe der Esche sind: Gerbstoffe, Zucker, Harz, Vitamine, und Mineralsalze. Eschenblätter und Rinde wirken abführend, adstringieren, harntreibend und schweisstreibend.

Eschenblätter-Tee ist ganz schön bitter, hat ähnlich wie Birkenblätter-Tee eine harntreibende Wirkung. Anwendungsbereiche bei Gischt, Rheuma, Schmerzen, Neuralgie und erhöhten Cholesterinwerten Durch das Anritzen der Eschenrinde kann Saft gewonnen werden, er hat eine leicht abführende Wirkung und kann bei Husten und zur Schleimlösung verabreicht werden. Mit einem Alkoholansatz lässt sich ein Kräutergeist herstellen, um schmerzende Glieder und Muskeln damit einzureiben.

Rezept für diesen Alkoholansatz: Wacholderbeeren, Eschenrinde, Eschensamenbüschel, Thymian, Rosmarin Schnaps (40 Vol.-% Alkohol). Dann mindestens 2 Wochen in der Küche ziehen lassen, einmal täglich etwas schütteln.

Für ein Massageöl liesse sich ein Ölansatz mit der gleichen Rezeptur herstellen, statt Schnaps würde ich Olivenöl nehmen. Das Ganze für 4 bi 6 Wochen an die Sonne stellen und dann absieben. Tinktur aus Eschenrinde hat entzündungshemmende, leicht fiebersenkende und schwach schmerzlindernde Wirkung. Hildegard von Bingen verschrieb Rindenasche als Wickel auf Knochenbrüchen.

Nach TCM: Qi des Wassers, Holzes und Feuers. Aktiviert Qi und Yang, bewegt Blut und leitet Feuchtigkeit und Hitze aus. Der Geschmack ist bitter, scharf. Funktionskreis: Nieren, Herz, Milz, Magen.

Bei Durchblutungsstörungen, Müdigkeit, Muskel- und Gelenkeschmerzen, Rheuma, Ödemen und Hautproblemen

In der Kosmetik: Aus einem Ölauszug und mit einer Tinktur lässt sich eine Creme oder Salbe herstellen. Die durchblutungsfördernde und feuchtigkeitsregulierende Wirkung, hilft bei Cellulite. Dazu würde ich noch Tee aus Knospen und Blättern der Esche oder Birke empfehlen um die Nieren anzuregen.

Eine Salbe aus dem Ölauszug wirkt gegen Gliederschmerzen und Rheuma. Gemäss Hildegard von Bingen regt ein Extrakt aus der Rinde von jungen Zweigen die Mikrozirkulation an. Er stärkt die Kapillaren, fördert die Durchblutung und unterstützt die Minderung von Couperose, dunklen Augenringen und Tränensäcken.

Im Buch: „Naturkosmetik selber herstellen“ sind viele Anleitungen und Rezepte zur Herstellung von Cremen und Salben, das Buch ist noch bei mir direkt erhältlich.

In spiritueller Sicht:

Die Esche galt früher als Glücksbaum. Sie verkörperte die Macht des Wassers. Von den Druiden wurde das Holz der Esche für den Regenzauber verwendet und sollte auch die zerstörerische Kraft des Wassers bändigen. Ebenso glaubten sie, mit der Esche vor Angst und Dunkelheit geschützt zu sein.  Nach der griechischen Mythologie soll Achilles mit einem Speer aus Eschenholz in den Trojanischen Krieg gezogen sein und den Helden Hektor besiegt haben. So spricht man heute noch vom «Achilles Speer», dem bekanntesten Speer aus Eschenholz. In der germanischen Mythologie wird sie als Weltenbaum bezeichnet, deren Wurzeln sollen Himmel, Erde und Unterwelt verbinden.

In einer Sage wird erzählt, sollte dieser Weltenbaum zu welken beginnen habe dies den Weltuntergang zur Folge. Nun, auch in der Zeit, wo viele Eschen von der Eschenwelke betroffen sind, glaube ich nicht an einen Weltuntergang, denn ich beobachte, dass fast übereifrig neue junge Eschen wachsen. Die Samen, die wie kleine Flugobjekte aussehen, lassen sich leicht durch den Wind verteilen. Gerade , weil sie sehr bescheiden, aber zäh ist, wird sie sich nicht unterkriegen lassen.

Die Esche lehrt uns grosszügig mit unserem Reichtum, dem materiellen Reichtum und unserem Wissen, umzugehen.

In Buch die «Kraft der Baumessenzen» sind 36 verschiedene Baumessenzen beschrieben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

geschrieben am 17. Mai 2021
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