Die Eberesche – Die Botschafterin für Kreativität

Die Eberesche – Die Botschafterin für KreativitäDie Eberesche, auch Vogelbeere genannt, ist ein Baum voller Schönheit, Kraft und Magie. Bei alten Völkern wurde sie als Glücksbringerin und Beschützerin vor dunklen Mächten verehrt.

Die Eberesche ist eigentlich keine Esche, obwohl die Bätter auch gefiedert sind. Eberesche ist eher eine Wortkombination aus Aber (Glaube) und Esche und gehört in die Familie der Rosengewächse. Ihre Blätter sind genauso gefiedert wie die der Esche. Die Vogelbeere gehört aber in die Familie der Rosengewächse, wird im Normalfall 80 Jahre alt.

Als feurige Botschafterin für uns Menschen regt sie in uns die Sinnlichkeit und Kreativität an. Sie widerspiegelt Bescheidenheit und Zähigkeit und strotzt vor Energie und Farbigkeit. So zart die Eberesche von Weitem wirkt, so hart beisst sie sich durch und trotzt allen Widrigkeiten. Die Energie der Eberesche ist imstande, uns vor den Schwierigkeiten des Lebens zu beschützen.

Meine Erfahrungen mit den Baumessenzen: Für meine Ebereschen-Baumessenz verwende ich die Knospen. In der praktischen Anwendung konnte ich erfahren, dass diese Baumessenz die Fantasie anregen kann. Gerade einer stresserfüllten Phase, die es schwierig macht, sich Zeit zu nehmen auf die innere Stimme zu horchen.

Die Ebereschen-Baumessenz

Eberesche in der Ernährung: Lange wurde fälschlicherweise behauptet, dass die Voglbeeren giftig seien. Dabei sind vor allem die Vogelbeeren eine Bereicherung in der Küche und nicht nur lecker für die Vögel. Die rohen, reifen, roten Beeren schmecken sauer bis sehr sauer und bitter, gekocht haben sie einen erfrischend süß-säuerlichen, sehr fruchtigen Geschmack. Von grossen Mengen roh verzehrten Vogelbeeren muss man abraten, sie enthalten Parasorbinsäure, die könnte Durchfall verursachen. Durch jede Art von Garen wird diese Säure abgebaut. Pardoxerweise helfen gegarte Vogelbeeren gegen Durchfall!

Zu verwenden sind diese Beeren als Mus, Konfiture, Gelee, Sirup, Likör und in Gebäck. Sie lassen sich auch gut einfrieren oder trocknen.

Wenig bekannt sind Vogelbeeren als Zutat zu Wildgerichten und Geflügel.

Aus den Blüten lässt sich ein schmackhafter, gesunder Tee oder Sirup herstellen, hilfreich bei Erkältung.

Vogelbeeren sind nicht zu verwechseln mit den Früchten des giftigen weissen Schneeballs.

In der Naturmedizin: Als Arzneipflanze in der westlichen Medizin ist die Eberesche leider etwas in den Hintergrund getreten, dabei sind die Vogelbeeren wichtig, vor allem für das Verdauungssystem und auch bei Lungenproblemen. Sie enthalten sehr viele Vitamine, besonders Vitamin C, A, B E, und D, Bitterstoffe, Carotin und Mineralien.

Früher hatte man Vogelbeeren zur Behandlung von Skorbut eingesetzt. Die in den Vogelbeeren enthalten Parasorbinsäure wirkt abführen, also roh vorsichtig geniessen.

Vogelbeeren stärken unser Immunsystem, die Atemwege und die Bronchien, sie beugen Infektionen vor, was in der Grippe-Zeit nicht zu unterschätzen ist, gerade weil sie sehr reich an Vitamin C sind. Ebenso empfehle ich diese Beeren bei Gicht, Rheuma und Verstopfung.

Getrocknete Beeren regen auch die Funktion der Nieren an. So können sie Nierensteine verhindern oder auflösen. Das ist schon lange in der Volksmedizin bekannt. Eine Entgiftungskur mit getrockneten Beeren müsste man mindestens über 30 Tagen machen.

Ich selber nehme im Herbst täglich 5 bis 7 Beeren am Morgen zu mir.

Ein Tee aus Blüten, Blättern und Beeren hilft bei Husten und Bronchitis.

Nach TCM: Qi des Feuers und Wassers, ist thermisch kühlend bis neutral. Wirkt auf die Funktionskreise von Lunge und Dickdarm.

Stärkt das Yin, nährt die Essenz, baut Blut auf und leitet pathogenen Wind aus. Öffnet die Sinne.

In der Kosmetik: Ich habe die Eberesche selber noch nie für Kosmetikproduckte eingesetzt. Ich werde mir aber nächstens eine Ölansatz aus Blüten Blättern und etwas Rinde machen. Ich stelle mir vor, dass gerade durch die reichlichen Inhaltstoffe eine wunderbare, schützende Gesichtscreme entsteht.

In der spirituellen Sicht: Die Eberesche steht in Verbindung mit der keltischen Frühlingsgöttin Brigid. Die alten Kelten nagelten jeweils einen Vogelbeerzweig über den Türrahmen, in der Meinung, dass böse Geister dann nicht über die Türschwelle kämen.

Die Eberesche hatte den Ruf als Gegenmittel gegen Hexerei. Die Beeren, die einen kleinen fünfzackigen Stern aufweisen, der als Pentagramm betrachtet wurde, und die rote Farbe sind alte Schutzsymbole. So trug man früher etwas Ebereschenholz oder getrocknete Beeren bei sich, um sich vor feinseligen Angriffen zu schützen.

Aus der Rinde und den Beeren hatten die Druiden einen schwarzen Farbstoff gewonnen um Kleidungsstücke für die Mondzeremonien zu färben.

In gewissen nördlichen Gegenden werden heute noch Ebereschenzweige, die mit einem roten Band zusammengebunden wurden, aufgehängt um das Haus vor Feuer zu schützen. Ein Ebereschenbaum in der Nähe des Hauses sollte auch vor Blitzschlag schützen.

So hat wahrscheinlich noch heute die Eberesche seine sagenhaften, mystischen Kräfte behalten. Für mich ist er ein wunderbarer und faszinierender Baum.

In Buch die «Kraft der Baumessenzen» ISBN 978-3-906945-18-7, sind 36 verschiedene Baumessenzen beschreiben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

Die Eberesche ist eine treue Gesellschafterin, die das Beste aus der Situation zu machen versteht. Ihre Kraft zeigt sie auch gerne nach aussen, sie kann das Feuer der Herzen nach aussen bringen.

Wenn du dir Zeit nimmst hat sie sicher auch eine Botschaft für dich.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

geschrieben am 12. Oktober 2021
Kategorie: Uncategorized

1 Kommentar zu “Die Eberesche – Die Botschafterin für Kreativität”

  1. Regula
    15. Oktober 2021 um 7:35 am

    Letzten Sommer habe ich aus dem Tessin eine kleine Eberesche mitgenommen. Sie hat mir den Umzug übel genommen, aber in diesem Sommer war sie offenbar wieder getröstet. Sie trug Blätter. 🙂 Ich werde sie ans Wiesenbord pflanzen, wo dereins eine ganze Hecke wachsen soll.

    Liebe Grüsse von Regula

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