09.11.2025

Toleranz und die Buche

Toleranz wird zu einem immer wichtigeren Thema. In der Multikultiwelt ist das nicht immer einfach. Toleranz hat viele Gesichter und kann sehr unterschiedlich verstanden werden. Oft wird Toleranz mit erdulden gleichgestellt, oder ertragen im Sinne eines friedlichen Miteinanders. Ich sehe Toleranz als etwas sehr Persönliches. Es geht vor allem auch um Selbsttoleranz. Das bedeutet, sich selbst mit allen Stärken und Schwächen anzunehmen, ohne sich ständig zu verurteilen oder sich verändern zu müssen. Selbsttoleranz (oft als Selbstakzeptanz oder Selbstmitgefühl verstanden) bezeichnet die Fähigkeit, sich selbst mit Geduld und Verständnis zu begegnen – auch wenn man Fehler macht, Rückschläge erlebt oder eigene Unzulänglichkeiten wahrnimmt.
Das bedeutet weiter: Freundlichkeit statt Selbstkritik.
• Sich selbst mit denselben mildernden Worten behandeln wie einem guten Freund.
• Fehler als normale Menschlichkeit anerkennen.
• Die leisen Herzimpulse nicht von Gedanken übertönen.
• Selbstmitgefühl üben: Bei Stress oder Versagen sanft sein, statt hart zu urteilen.
• Sich an persönlichen Werten orientieren, statt sich mit unrealistischen Idealen zu messen.
• Freundlicher, verständnisvoller Umgang mit Rückschlägen.
• Die Fähigkeit, sich so zu zeigen, wie man ist, statt sich ständig an Erwartungen anzupassen.
• Kontinuierliches Wachstum, wie es ein Baum tut, persönliches Lernen und Entwicklung bis ins hohe Alter.
• Die eigenen Ziele genauso vorantreiben, wie ich es für einen Chef tun würde.

Die Buche ist für mich das beste Natur- Beispiel, wenn es um Toleranz geht. Sie ist ein sehr kraftvoller, mächtiger Baum, sie strahlt ihr eigenständiges Wesen durch ihre auffällig hellgrüne Blätterfarbe im Frühling aus. Dieses zarte Blattgrün erfrischt Seele und Geist. Durch ihre tolerante Art gegenüber anderen Bäumen, wird sie zu Recht als Mutter des Waldes bezeichnet. Als Seelen-Baum vermittelt die Buche Klarheit, Bescheidenheit, innere, lichtvolle Stärke und Dursetzungsvermögen. Ihre imposante Erscheinung ist Ausdruck für Grösse, ohne dem Umfeld das Licht zu rauben. Sie begibt sich nicht in einen Verdrängungskampf und fürchtet auch keine Konkurrenz.

Die Botschaft auf der Buchen-Baumkarte lautet:
Verbinde dich mit der zeitlosen Ewigkeit.
• Ich möchte dich Toleranz zu dir selbst, zu deinen Mitmenschen lehren.
• Akzeptiere die Einzigartigkeit jeden Wesens.
• Trete mit deinem eigen Selbst in Kontakt, ohne es zu kritisieren.
• Du bist völlig OK, so wie du bist.
• Du hast es auch nicht nötig, Andere zu kritisieren.
• Ich möchte dich begleiten auf dem Weg zur völligen Selbstakzeptanz.

Im Frühjahr mache ich jeweils auch die Buchen-Baumessenz, um jederzeit darauf zurückgreifen kann, wenn ich nicht gerade eine Buche besuchen kann.

Die Buchen-Baumessenz hilft:
• Sie lehrt uns die Selbstakzeptanz, um mit Kritik besser umzugehen.
• Sie führt uns zur Begegnung mit der eigenen Seele.
• Sie öffnet die Augen, damit man die wichtigsten Dinge im Leben besser erkennt.
• Die energetische Schwingung verleiht uns die Kraft, Menschen zu akzeptieren, wie sie sind, ohne sie klein machen zu müssen.
• Sie fördert die Entspannung und unterstützt die Klärung von Gedanken.
• Sie führt uns zum tiefen Urvertrauen und hilft bei der Selbstverwirklichung.
• Sie stärkt Toleranz in Bezug auf Umwelt, Menschen und Tiere.

Wenn wir offenen Herzens durch die Natur wandern, werden wir aus dem Staunen nicht herauskommen. Durch achtsames Beobachten von Signaturen und Zeichen werden wir immer Antworten auf unsere Lebensumstände finden.

Versuche ganz einfach dich führen zu lassen. Und akzeptiere was ist ohne Selbstkritik zu üben.

Wenn du mehr über Baumessenzen wissen möchtest, empfehle ich dir mein Buch «Die Kraft der Baumessenzen».

Mit bäumigen Grüssen
Katharina Hospenthal