26.03.2025

In Er-wartung sein

Wir Menschen sind tagtäglich in Erwartung, ob bewusst oder unbewusst. Wir er-warten, dass sich etwas verändert, sich jemand mit uns verbindet, dass etwas passiert oder etwas kommen sollte. Ja wir er-warten tausend Dinge und Ereignisse. Das geht dem Optimisten, sowie dem Pessimisten so.
Ich habe mich selbst hinterfragt, was allein das Wort Er-wartung bei mir auslöst. Ist es ein Warten darauf, was im Aussen passiert, oder ich er-warte, dass sich in meinem Leben etwas von selbst etwas verändert ….
Er-wartung hat oft mit Zielen zu tun. Solange ich nichts selbst bewege, bedeutet Er-wartung oft so etwas wie Stagnation und Stillstand. Darüber hinaus hat eine Erwartungshaltung auch etwas mit Selbst-Wert und Selbs-Vertrauen zu tun. Übersteigerte oder auch verminderte Erwartungshaltung kann uns daran hindern flexibel und offen für Chancen zu sein. Vielleicht verpassen wir vor lauter warten den richtigen Moment, um selbst aktiv zu werden. So oft ertappte ich mich, dass meine Er-wartungen mit Ausreden vergleichbar sind, um nicht an Entscheidungen zu arbeiten.
Ein guter Umgang mit unserer Erwartungshaltung erfordert viel Offenheit, Achtsamkeit, Flexibilität und Selbstreflexion. Wir sind gefordert, regelmässig unsere Erwartungen zu hinterfragen und der jeweiligen Situation anzupassen. Es sollte uns nicht davon abhalten, nach Wunschzielen zu streben. Der Weg dahin kann in kleinen Schritten und Zwischenzielen angegangen werden.
Auch wenn nicht immer alles nach Plan verläuft, heisst es nicht, dass Rückschläge uns die Ziele vermiesen. Wir dürfen auch immer eine Ehrenrunde einlegen, um den Plan oder die Erwartung anzupassen.
Wir dürfen uns jederzeit die Gesetzmässigkeiten in der Natur zu Hilfe nehmen. Wenn das Wetter ihre Kapriolen schlägt, sind die Pflanzen sofort bereit ihre Strategie zu ändern, ohne ihre Aufgabe zu vernachlässigen. Wenn im Frühjahr eine kalte Nacht den Knospen an den Kragen will, halten sie ihre Dynamik etwas zurück, ohne das Ziel zu vernachlässigen. Ein Apfelbaum wird sich nicht wegen einer beschwerlichen Frost-Situation davon abbringen lassen, uns im Herbst mit Äpfeln zu beglücken, vielleicht halt eine Woche später und etwas kleiner als erwartet.
Wir dürfen wirklich uns Selbst-Vertrauen, dass Flexibilität und Hoffnung gute Ratgeber sind, uns den ständigen Veränderungen anzupassen.
Im Bewusstsein, dass wir als einzigartiger Mensch mit einer bestimmten Aufgabe geboren wurden, dürfen wir uns nicht so leicht von Äusserlichkeiten behindern lassen.

Es braucht jetzt mehr denn je – Deine ganz eigenen Potenziale und Talente!

Egal was Du tust oder wo Du stehst, sei offen und flexibel, aber tu etwas, um Dein Umfeld zu beglücken. Triff eine gute Entscheidung für Dich. Eine, die sich richtig anfühlt. Er-warte das Positive und konzentriere Dich auf Deine ganz persönliche Aufgabe.
Lebe Dein IKIGAI. Das ist eine japanische Weisheit, die «Lebenssinn» bedeutet.
Dabei sind die wichtigsten vier Fragen zu beantworten:
Tust Du das, was Du liebst?
• Nutzt Du Deine Talente?
• Wirst Du bezahlt dafür?
• Was braucht die Welt von Dir?

Auch hier spiegelt sich der Apfelbaum; Er blüht, weil es liebt ein richtiger Apfelbaum zu sein.
Er nutzt seine Talent. um zu wachsen und Äpfel zu produzieren.
Dafür wird er «bezahlt», indem wir seine Früchte ernten.
Er ernährt uns Menschen, weil wir seine Nährstoffe brauchen.

In diesem Sinne, lassen wir uns doch von den Gesetzen der Natur führen, sie ist meine KI (Kosmische Intelligenz).

Bis zum nächsten Mal mit bäumiger Er-wartung
Katharina