02.01.2026

Apfelbaum – Der Nährende

Der Apfelbaum hat viel mehr zu bieten als nur seine süssen oder säuerlichen Früchte.
Er verbreitet vor allem im Frühling seine reine Schönheit und nährt mit dem Blütenduft unsere Seele.
Die bei uns bekannten Apfelbäume haben keine Dornen, im Gegensatz zum wenig bekannten Holzapfel.
Die paradiesischen Früchte im Herbst sind Symbol für Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Weiblichkeit, Weisheit, Unsterblichkeit und Vollkommenheit.
Der Apfelbaum erinnert uns, dass unsere Aufgabe darin besteht, die Welt als anmutige, feinfühlige, friedliche, kreative, hilfsbereite und grosszügige Lebenszone zu gestalten.

Ich habe mich schon oft zum Apfelbaum gesetzt und seine Botschaft aufgeschrieben. Vielleicht ist sie gerade auch heilsam für dich.
Der Apfelbaum spricht heute zu dir:
• Egal wie du erscheinst, du bist richtig so wie du bist.
• Auch wenn du dir zerzaust und nach allen Seiten gekrümmt vorkommst, akzeptiere dich so wie du bist.
• Du darfst dein eigenes Bild in die Welt tragen. Du bist kraftvoll und weise, weil du vom Leben gezeichnet bist.
• Ich erfülle dich mit Mut und lichtvoller Energie.
• Verstreue deine bejahende Lebensenergie, teile sie mit deinen Mitmenschen.
Dein Apfelbaum

Jeden Frühling mache ich mir eine Baumessenz von den Blatt- und Blütenknospen des Apfelbaumes. Damit habe ich immer meine Baummedizin zur Hand, wenn ich sie benötige.
Ich habe mehrfach erfahren, dass die Apfel-Baumessenz besonders hilfreich ist, wenn man sowohl körperlich wie seelisch aus dem Gleichgewicht geraten ist. Sie unterstützt zudem die Beziehungsfähigkeit, einerseits zu sich selbst, wie auch zum Umfeld.

Die Apfel-Baumessenz
• Die Apfel-Baumessenz gibt uns Kraft, wenn wir uns völlig neben den Schuhen stehend, vorkommen.
• Sie befreit uns von Selbstverurteilung und hilft uns, uns so zu akzeptieren, wie wir sind.
• Sie erfüllt uns mit Mut, wenn wir gerade an uns zweifeln.
• Sie unterstützt die Bereitschaft zur stetigen Veränderung in uns.
• Sie lässt uns den Wert und die Schönheit unseres Daseins erkennen.
• Sie lehrt uns, Erotik und Liebe zu geniessen, und spendet uns die notwendige Kraft, um liebevoll mit anderen umzugehen.
• Sie erinnert uns an die grenzenlose Weisheit der uneigennützigen Liebe.

Der Apfel in der Ernährung: In der gesunden Ernährung ist der Apfel eine der wichtigsten Früchte. Äpfel sind so gesund, so dass sie aus der Ernährung nicht wegzudenken sind. Man könnte sich sogar längere Zeit mit Äpfeln ernähren, ohne in grossen Mangel zu kommen.
Die Zubereitung ist so vielseitig, dass wohl jeder sein Lieblingsrezept findet.
Der Apfeldicksaft kann zum Süssen als Ersatz von weissem Zucker verwendet werden, genau wie Birnendicksaft.
Ich kenne keine andere Frucht, die so viele Verwendungen hat.

In der Naturheilkunde: Den Äpfeln als Naturheilmittel wird viel zuwenig Achtung geschenkt. Äpfel haben wenig Kalorien, verfügen über reichlich Vitamin A, C, D, B6, B12, Mineralien wie: Kalzium, Eisen, ungesättigten Fettsäuren und Pektine.
Hildegard von Bingen lobte die adstringierende Eigenschaft von Blättern, Blüten und jungen Trieben. Sie empfahl reife Äpfel roh für Gesunde und für Kranke und Kinder gekocht als Diätnahrung.
Apfelschalentee ist nicht nur ein Durstlöscher, er stimuliert Blase und Nieren, entspannt das Nervensystem und wirkt fiebersenkend. Dank seiner basischen Wirkung verbessert er die Ausscheidung von Harnsäure. Deshalb empfehlenswert bei Gicht, Rheuma und Entzündungen.
der Spruch: “One apple a day keeps the doctor away!” Verrät schon, wie wertvoll ein Apfel ist.

In der Kosmetik: Der hohe Gehalt an Vitamin, Mineralien und Flavonoiden würden den Apfel auch zu einem wertvollen Kosmetikum machen, wird aber wenig benützt.
Mit einem geriebenen Apfel, etwas Honig oder Quark lässt sich eine wunderbare Gesichtsmaske für eine strahlende, samtige und geschmeidige Haut herstellen. Einfach eine dünne Schicht auftragen, 15 Minuten wirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser abwaschen.
Mit frischen oder getrockneten Apfelschalen lässt sich ganz einfach einen Ölauszug herstellen, dazu empfehle ich die Apfelschalen in Traubenkernöl während ca. 1-2 Wochen ziehen zu lassen. Damit liesse sich dann eine erfrischende, feuchtigkeitsspendende Creme herstellen oder einfach als Reinigungsöl verwenden.

In spiritueller Sicht: Der Apfelbaum spielte schon im Altertum eine grosse Rolle. Er galt als Baum des ewigen Lebens und der Jugend. In der Bibel war es Adam, der die Eva mit einem Apfel verführt haben soll.
Die Kelten verehrten den Apfelbaum als einer der 7 heiligen Bäumen, die nicht angerührt werden durften. Sie verehrten den Apfelbaum als Baum der Unsterblichkeit. Für sie war es das wichtigste Obst. Damals war es der wilde Holzapfel. Die kultivierten Apfelbäume kannte man noch nicht. Sie verbanden den Apfel auch mit der Wiedergeburt und gaben den Toten häufig Äpfel mit in die Gräber.
In China symbolisiert der Apfel heute noch Frieden und seine Blüten stehen für Schönheit.
Er soll Weisheit und Erkenntnis schenken und uns helfen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Er führt zu erfüllender Sinnlichkeit, Erotik und Liebe.

Als Symbol der Fruchtbarkeit, Weiblichkeit und Erotik zeigt der Apfelbaum uns wie wichtig Liebe und Verbindung zu allem, was in und uns lebt, wachsen zu lassen.

Lassen wir uns von der Kraft der Bäume etwas verzaubern und das Leben bewusster, sinnlicher und liebevoller gestalten.
Mit bäumigen Grüssen
Katharina