Die Ulme – die Zuversichtliche

Die Ulme, auch Rüster genannt, ist in Europa, Asien, Nordafrika und Nordpersien heimisch. Ulmen wachsen schon seit 10 Millionen Jahren auf unserem Planeten und sind fest mit den Legenden und Mythen alter Völker verbunden. Er ist als einer der ältesten bekannten Bäume, kann eine stattliche Höhe von 40 Metern erreichen und bis 400 Jahre alt werden. Jedoch seit dem letzten Jahrhundert ist sie stark gefährdet, so dass man von einem Ulmensterben spricht. Der Ulmensplintkäfer überträgt eine aus Ostasien nach Frankreich eingeschleppte Pilzerkrankung: die Pilze wuchern in der äusseren Holzschicht und verstopfen die Wasserleitbahnen. Mittlerweile werden zwar resistente Sorten gezüchtet, wenn man bedenkt wie viele Jahre es dauert bis ein ausgewachsener Baum dasteht, werden es besten Falls unsere Enkel erleben.Ulme

Früher standen Ulmen, sowie Linden traditionell als Dorf- oder Gerichtsbaum im Mittelpunkt von Dörfern und Siedlungen. weiterlesen »

geschrieben am 25. April 2018
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Der Trompetenbaum – der Faszinierende

Der Trompetenbaum stammt ursprünglich aus Nordamerika. Heute ist er ein beliebter Zierbaum und Schattenspender in Garten und Parkanlagen. Auffällig sind seine grossen herzförmigen Blätter, die sich erst spät im Frühling entfalten. Unverkennbar sind seine Blüten, die so ende Juni mit dem aphrodisierenden Duft die ganze Umgebung parfümiert, ähnlich dem Jasmin. Die zottelartigen, orchideenähnlichen Blüten sind schneeweiss mit purpurrotem Mittelpunkt und bis zu 20 Zentimeter lang. Aus diesen Blüten werden bohnenähnliche dünnwandige Kapseln gebildet, die bis zu 40 Zentimeter lang werden und bis im Frühjahr am blattlosen Baum hängen.

Trompetenbaum

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geschrieben am 23. April 2018
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Die Trauerweide – die Hoffnungsvolle

Die Trauerweide, ein Baum, der sich  sich recht auffällig zeigt, so dass sie fast jeder kennt. Sie ziert und verschönert so manchen Park oder Friedhofsanlagen. Sie wird auch Chinesische oder nach ihrem botanischen Namen als Babylonische Trauerweide bezeichnet. Sie liebt den feucht kühlen Boden oder den Rand der Gewässer. Kaum eine andere Pflanze benötigt soviel Wasser zum Überleben. Sie kann sogar buchstäblich „bis zu den Knien darin stehen“ ohne zu verfaulen. Wenn ein Weidenbaum abgeschnitten wird, wachsen sehr schnell neue Triebe nach, selbst abgeschnittene Zweige, die man in die nasse Erde steckt, treiben sehr schnell aus. Durch die schlanken, überhängenden, flatterhaft scheinenden Äste wirkt sie luftig, kühl und leicht.

Trauerweide

Die Weide galt als heiliger Baum und wurde der Göttin Demeter, der Fruchtbarkeitsgöttin zugeordnet. weiterlesen »

geschrieben am 22. April 2018

Die Tanne – die Klärende

Die Tanne, die Weisstanne, ist einer der bekanntesten Bäume und gehört zu den europäischen Kiefergewächsen. Bezeichnend sind die silbern gestreiften Nadel-Unterseiten. Bestens bekannt sind auch die Namen: Edeltanne oder Silbertanne. Tannen können bis zu 55 m hoch und bis 600 Jahre alt werden. Besonders Zuchtformen werden gerne als Weihnachtsbäum benützt, der erfrischende Duft und mit leuchtenden Kerzen und glänzenden Kugeln geschmückt, erhellt er in der dunklen Jahreszeit die Räume. Tanne

Im alten Griechenland wurde die Tanne als Baum des Meeresgottes Poseidon verehrt.

Den Kelten galt sie als Baum des neuen und ewigen Lebens, der Schönheit und Weisheit. weiterlesen »

geschrieben am 12. April 2018

Süsskastanie – Die Edle

Die Süsskastanie, auch Edelkastanie genannt, ist ein stattlicher Baum mit breiter, königlicher Krone. Sie darf nicht verwechselt werden mit der Rosskastanie. Ursprünglich stammt sie aus dem Kaukasus und verbreitete sich mit den Römern nach und nach in Europa. Vor allem südlich der Alpen sind ganze Wälder davon. Sie liebt es in Gruppen zu stehen und versteht sich auch bestens mit anderen Bäumen.Süsskastanie

Die Früchte, die süssen, schmackhaften Kastanien, waren für viele Bevölkerungsgruppen ein wichtiges, gesundes Grundnahrungsmittel. Sie wurden mit Recht als „Brot der Armen“ bezeichnet. In Zeiten von Hungersnöten waren sie sozusagen Lebensretter. weiterlesen »

geschrieben am 30. März 2018
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