Die Stechpalme – die feurige Liebe

Die Stechpalme wächst weltweit unabhängig vom Klima. Es gibt einige hundert Sorten, die meisten in den Tropen und Subtropen. Die europäische Stechpalme kann bis zu 5 Meter hoch oder als buschiger Strauch wachsen. Sie ist das ganze Jahr grün und trägt zu Weihnachten rote Beeren, die als willkommener Winterschmuck etwas Farbe in die dunkle Jahreszeit bringen.

Die dornigen Blätter Steineiche sieht der Stechpalme sehr ähnlich und wird oft verwechselt. Sie trägt aber nicht rote Früchte sonder Eicheln wie wir sie von anderen Eichen kennen.Stechpalme

Die Blätter der Stechpalme und besonders die Beeren sind giftig. Als Heilpflanze wird sie praktisch nicht benützt. Früher wurde sie auch als Heilmittel, vor allem gegen Fieber und Grippe eingesetzt, heute höchstens als homöopathisches Mittel. weiterlesen »

geschrieben am 29. März 2018
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Die Silberweide – Die Entscheidungshelferin

Die Silberweide ist ein faszinierender Baum, der fast im ganzen europäischen Raum vorkommt. Er bevorzugt Feuchtgebiete, Uferböschungen oder Gebiete, die immer wieder überschwemmt sind. Er treibt im Frühling sehr früh aus und zieht die Aufmerksamkeit besonders bei Allergikern auf sich. Die pelzigen, weichen Weidenkätzchen sind willkommene Bienen- und Insektennahrung in der noch kühlen, unbeständigen Jahreszeit.Silberweide

Die Heilkraft der Weide wurde schon im 16. Jahrhundert erwähnt, man nutzte die Weidenblätter als Schlafmittel. Bereits Jahre später wurde die Weidenrinde als fiebersenkend eingesetzt. Hippokrates, Paracelsus und auch Hildegard von Bingen kannten die Heilwirkung der Weide. Sie haben die Rinde bei Grippe, steifen Gelenken und Rheuma verwendet. weiterlesen »

geschrieben am 28. März 2018

Die Schwarzerle – die Standhafte

Die Schwarzerle ist ein stattlicher auffallender Baum, bis 40 Meter hoch, und gehört zur Familie der Birkengewächse. An ihren Wurzelnknöllchen leben Bakterien die imstande sind, den freien Stickstoff in der Luft zu binden. Sie ist besonders an Uferböschungen und feuchten Untergründen zu finden und kann mit ihren sehr tiefgründigen Wurzeln die Ufer befestigen. Das Holz ist sehr stark und wurde schon von den Pfahlbauern benützt. Weil das Holz im Wasser nicht verfault, wurden grosse Teile von Venedig auf Erlenpfosten gebaut.

Das verletzte Holz oder Sägemehl läuft rostrot an. Die Sägespäne werden wegen ihres feinen Aromas gerne zum Räuchern von Fischen und Fleisch verwendet.Schwarzerle

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geschrieben am 27. März 2018

Der Schwarzdorn – der mystische Frühlingsbote

Der Schwarzdorn, auch Schlehdorn genannt, ist der Frühblüher in unseren Gegenden und kündet mit seinen schneeweissen Blüten den Frühling an. Dieser meist strauchartige, sehr dornenreiche Baum wird nur ca. 40 Jahre alt. Er vermehrt sich durch die zwetschgenartigen Steinfrüchte und die stark verzweigten Wurzeln treiben Schösslinge.

Er ist eine uralte Pflanze, bei Ausgrabungen frühzeitlicher Siedlungen fand man getrocknete Schwarzdornfrüchte.Schwarzdorn

Die Früchte reifen im Spätherbst und sind sauer, herb und adstringierend. Geniessbarer werden sie nach dem ersten Frost odr nachdem man sie für kurze Zeit im Tiefkühler gelagert hat.

Leider wissen die wenigsten Menschen etwas über die Heilwirkung des Schwarzdorns. die Rinde, Blätter, Blütenknospen und die Früchte. weiterlesen »

geschrieben am 24. März 2018

Die Rosskastanie – die Königliche

Die Rosskastanie ist nicht mit der Edel-oder Süsskastanie zu verwechseln, höchstens die Früchte haben Ähnlichkeit. Beiden Baumarten gehören unterschiedlichen Familien an. Die Rosskastanie stammt aus dem Balkan. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde er in unseren Gegenden heimisch und ist seitdem nicht mehr wegzudenken. Sie werden heute hauptsächlich in Parkanlagen gepflanzt.

Die grossen handförmigen Blätter erinnern mich daran, dass die Natur uns immer wieder die Hand reichen will, wenn wir sie beachten. Ihre Blütenpracht ist unvergleichlich, wie leuchtende Kerzen stehen die schweren, weiss-rosa blühenden Kerzen senkrecht auf den Ästen, als ob sie bis in unser Herz leuchten möchten. Eine einzige Blütendolde kann aus bis zu 100 Einzelblüten bestehen.Rosskastanie

Die kugeligen, dunkelbraunen Früchte sind in stachligen Kapseln eingehüllt. Die glänzenden Früchte, die früher oft als Tierfutter dienten, für uns Menschen aber ungeniessbar sind. weiterlesen »

geschrieben am 20. März 2018

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