Leinkraut die vergessene Schönheit

Wächst vielerorts am Wegrand ihre wunderschönen Blüten erinnern eine kleine Orchidee. Leider ist sie als Heilpflanze weitgehend in Vergessenheit geraten.

Leinkraut

Ich verwende es gerne zur Herstellung von einer Creme oder Salbe gegen juckende Hämorrhoiden, Krampfadern und schlecht heilenden Wunden.

Dazu setze ich mit den Blüten ein Öl an, entweder Olivenöl oder Traubenkernöl. Nach ca 3-5 Wochen kann ich das Ganze absieben und weiter verarbeiten.

Als einfache Salbe mische ich:

60gr. Leinkraut-Ölauszug dann mit
4gr. Bienenwachs.

Das Ganze erwärme ich bis alles schön flüssig ist und fülle es dann in Salbendöschen ab.

Ein etwas aufwendigeres Rezept als Creme:

30gr Leinkrautöl
4 g Bienenwachs
1,5 gr. Wollwachsalkohole
15 gr. Lanolin

10 gr. Rosskastanientinktur
25 gr. Destilliertes Wasser

5 Tr. ätherisches Melissenöl

Zubereitung:

Alle Zutaten abwägen. Bienenwachs, Wollwachsalkohole und Lanolin im Wasserbad schmelzen, Das Leinkrautöl zugeben und alles auf 60 ° erwärmen. Das Wasser und die Tinktur in einem separaten Gefäss, im gleichen Wasserbad erwärmen auf 55 °.Dann unter ständigem Rühren das Wasser in das Fett-Ölgemisch geben. Mit einem Holzspatel rühren, bis die Creme kalt ist. Erst dann das ätherische Öl dazugeben und alles in Salbendöschen abfüllen.

Weitere Rezepte in meinem Buch:
naturkosmetik

„Naturkosmetik selber herstellen“ ISBN 9 78390602137 9 erhältlich im Buchhandel oder beim Ben Hamida Verlag

Viel Spass
Ihre Katharina

geschrieben am 9. Oktober 2015

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