Intuition – die Sprache des Herzens

Intuition heisst: den Sekundenimpulsen, des eigenen Herzens folgen. Der effiziente Weg, um den geheimnisvollen Kommunikatinspfad des Herzens zu finden ist: Mut und Vertrauen aktivieren und das Denken des Verstandes anzweifeln. Der Verstand, unser Ego, ist es, der die Sprache des Herzens immer wieder in Frage stellt.

In meiner Praxis erlebe ich immer mehr Menschen, die mich fragen „was muss ich den tun, um die Sprache des Herzens zu erlernen“. Dazu möchte ich folgendes sagen, die Sprache des Herzens kann man nicht lernen wie Englisch oder Französisch. Sie ist aber zu erfühlen. Sekundenschnell zu spüren, ob sich ein wohltuendes „Bauchgefühl“ einstellt, wenn da gerade ein Intuitionsblitz ankommt. In unserer verstandesverhafteten Zeit bleibt das „dem Gefühl nach“ zu entscheiden zu oft auf der Strecke. Spontane Entscheidungen werden manchmal als etwas „ver-rückt“ empfunden. Dabei wollen doch sehr viele Menschen ihre Lebenssituation etwas verrücken, weil sie glauben, am Anschlag, ausgebrannt, frustriert, müde und sogar krank zu sein, vom vernunftsmässigen Alltag.

Schon rein anatomisch wissen wir, dass unser Herz nicht so schnell müde, geschweige denn frustriert ist. Es schlägt völlig unbewusst, ohne dass wir den Verstand gebrauchen müssen. Unser egoverhafteter Verstand jedoch glaubt alles bis ins letzte Detail kontrollieren  zu müssen. Unser Denken behindert uns, aus diesem oder jenem Grund, Neues spontan anzugehen, auch eine etwas ver-rückte Entscheidung zu treffen. Das obwohl wir im Moment einer Entscheidung nie wissen, auch nicht, wenn wir noch so intensiv alles hinterfragen, wie es schlussendlich rauskommt. Also kann ich eigentlich immer herzhaft entscheiden wie ich will, ich weiss alles erst hinterher. Gedanken befassen sich mit Illusionen und nicht mit Intuition.

Aus meiner eigenen  Erfahrung bin ich mit Herzentscheidungen, den Bauchentscheidungen, besser und stressfreier gefahren, denn ich habe so keine Zeit  und Energie verloren, mit unnötiger Gedankendreherei.

Heute ist ja Samichlaustag, bekanntlich kann man ihm ja die Weihnachtwünsche mitgeben.

So wünsche ich mir in meinem Umfeld „mehr ver-rückte Menschen. Die so „ganz Normalen“ haben uns dahin gebracht, wo wir heute sind.

Nun wie lernen wir die Sprache des Herzens zu verstehen?

Sich etwas zurück nehmen und zur Ruhe kommen, das ist der Weg, das eigene Herz und deren intuitiven Impulse zu spüren. Für mich ist der beste Platz die Natur, um innerer Beobachter meiner Gefühle zu werden. Du wirst deinen Weg finden, wenn du nach innen fühlst und nicht nach aussen schaust und weniger denkst.

Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr

Ich wünsche dir Spass und Stille auf deiner Suche, die dich dahin bringt, auch etwas “ver-rückt” zu sein.

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Frohe Adventstage wünscht dir:   Katharina

geschrieben am 6. Dezember 2012

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