Die Zweifel-Falle

Wer kennt das nicht, wir haben eine tolle Idee, oder eine festgefahrene Situation, – und dann kommt er – der Zweifel. Das ist an und für sich nichts Negatives, er bewahrt uns manchmal vor einem Schnellschuss oder Kopflosigkeit. Spontane Ideen sind meist geheime Wünsche des Herzens. Das Unwohlsein in einer bestimmten Situation ist ein Nährboden für Zweifel. Zweifel ist dann ausschliesslich Kopfarbeit. Um nicht in solche Blockaden zu verfallen braucht es ein Ausbalancieren von Herz und Verstand. Zweifel kann eine gute Bremse sein, um nicht Unüberlegtes kopflos in Angriff zu nehmen. Er dient dann zur Standortbestimmung. Er ist also weder gut noch schlecht, es kommt einzig auf die Menge, respektive auf die Zeitdauer des Zustandes an.

Der grösste Selbstwertkiller ist jedoch der ständige Zweifel. Das unaufhörliche sich einreden, nicht zu genügen, nichts richtig zu können, besser sein zu müssen, nicht so sein wie die …..

Zweifel sollte nur ein kurzer Kontrollmechanismus sein, um zu überprüfen, ob das innere Navigationsgerät richtig eingestellt und ich ihm auch tatsächlich folgen will. Der Zweifel gibt uns die Gelegenheit, ganz kurz inne zu halten um dann wieder gezielt alles zu unternehmen, was wesentlich ist.

Der ewige Zweifler hat wahrscheinlich kein klar definiertes Ziel oder weiss gar nicht was er will. So bewegt er sich möglicherweise im Kreis und kommt immer wieder an der gleichen Stelle oder am gleichen Hindernis an. Mit jeder Runde werden die Gefühle schmerzhafter und der Geist müder.

Um Zweifel als kurzer Orientierungsmoment zu nutzen, haben wir immer die Gelegenheit uns zwischen zwei Möglichkeiten zu entscheiden. Es ist wie eine Weggabelung, deren weiterführende Strassen beschriftet sind, mit MÖGLICH oder UNMÖGLICH. Also einen kurzen Moment des Insichgehens. Wenn ich die MÖGLICHstrasse nehme, werde ich mein Ziel erreichen, die andere wird mich zur Umkehr auffordern. Wesentlich ist, dass ich hier eine klare Entscheidung treffe.

Dazu ein paar Fragen zur Selbstanalyse:

Zweifel werden wir nie durch Wunschdenken allein verändern. Es braucht dazu die  aufrichtige Anstrengung,das ENTSCHEIDEN und anschliessende HANDELN. Wenn wir uns allein mit dem Verstand identifizieren, werden wir den Zweifel nicht überwinden, weil der Verstand selbst, unser Denken, unbewusst oder bewusst den Zweifel hegt. Unser Denken ist stets nach aussen gerichtet. Ich nenne es Outspiration, und orientiert sich nur an der Meinung von Anderen, der Vergangenheit, oder der Zukunft. Die Inspiration ist unsere Herzenssprache, die zwischendurch wie kurze Blitze erscheinen kann. Sie führt uns zu Antworten, ohne in Zweifeln zu verharren.  Das Herz unterscheidet nicht in gut oder schlecht. Es will sich aber verwirklichen, neue Erfahrungen machen.Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man auf Hilfe von Aussen angewiesen ist, wenn man in der Zweifelspirale festsitzt. Da kann ein Coach, der nicht direkt im gleichen Boot ist und einen weiteren Blickwinkel hat, die Lösung zum Ausweg sein.

Seit Jahren befasse ich mich mit den 5 Elemente nach Katharina Hospenthal, die mir als Orientierungshilfe zur Verfügung stehen um das Leben in Balance zu bringen. Damit habe ich eine einfache und plausible Möglichkeit erschaffen, Zweifelsfallen zu erkennen und Türen zu öffnen sie zu überwinden. Es ist sozusagen ein Schlüssel um den Lebensweg einfacher und stressfreier zu gestalten.

Wenn du mehr erfahren willst oder selber gerade auf der Suche nach Veränderung bist, oder aus einer festgefahrenen Situation den Weg finden möchtest, darfst du dich gerne bei mir melden. Bereits nach einer Sitzung wirst du wertvolle Tipps mitnehmen können. Oder zweifelst Du noch?

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

Katharina@belika.ch

 

geschrieben am 24. Januar 2019

1 Kommentar zu “Die Zweifel-Falle”

  1. Engesser Adeline
    4. Februar 2019 um 12:47 pm

    liebe katharina gerne hätte iich eine Sitzung bei dir. liebe grüsse adi 079 383 85 88