Die Ulme – die Zuversichtliche

Die Ulme, auch Rüster genannt, ist in Europa, Asien, Nordafrika und Nordpersien heimisch. Ulmen wachsen schon seit 10 Millionen Jahren auf unserem Planeten und sind fest mit den Legenden und Mythen alter Völker verbunden. Er ist als einer der ältesten bekannten Bäume, kann eine stattliche Höhe von 40 Metern erreichen und bis 400 Jahre alt werden. Jedoch seit dem letzten Jahrhundert ist sie stark gefährdet, so dass man von einem Ulmensterben spricht. Der Ulmensplintkäfer überträgt eine aus Ostasien nach Frankreich eingeschleppte Pilzerkrankung: die Pilze wuchern in der äusseren Holzschicht und verstopfen die Wasserleitbahnen. Mittlerweile werden zwar resistente Sorten gezüchtet, wenn man bedenkt wie viele Jahre es dauert bis ein ausgewachsener Baum dasteht, werden es besten Falls unsere Enkel erleben.Ulme

Früher standen Ulmen, sowie Linden traditionell als Dorf- oder Gerichtsbaum im Mittelpunkt von Dörfern und Siedlungen.

Das Ulmenholz war beliebt beim Treppenbau und für Brücken. Das Holz ist heute sehr teuer geworden, deshalb wird es inzwischen nur noch bei der Herstellung von Furnieren, oder Parkettböden verwendet.

Seit der Antike wird die Ulme in der Heilkunde verwendet.Ulmenrinde wurde äußerlich als Zusatz in Bädern zur Behandlung von Hauterkrankungen, Hämorrhoiden oder zur Wundbehandlung eingesetzt. Innerlich diente sie zur Heilung von Entzündungen der Augen, der Verdauungsorgane oder als Gurgelwasser von Entzündungen in Mund und Rachen. Wegen ihres hohen Gerbstoff-Gehaltes spielte sie besonders bei Haut- und Schleimhauterkrankungen eine Rolle.

Die Rindeund Blätter  können zur Herstellung von Tees oder Tinkturen genutzt werden.

Heute wird die Essenz junger Zweige auch in der Homöopathie verwendet.

Die Bachblüte der Ulme, Elm wird hilfreich benützt, wenn Menschen sich plötzlich einer großen Aufgabe oder Verantwortung nicht mehr gewachsen fühlen. Sie transformiert Veragersangst un Zuversicht. Sie wirkt unterstützend um die Eigenverantwortung zu übernehmen.

Die Ulme galt seit jeher als mystischer Baum mit sonderbaren Kräften. Im antiken Griechenland stand die Ulme in Verbindung zu Orpheus und der Unterwelt. Auch bei den Briten meinte man, dass Ulmen mit Elfen in Verbindung stehen und die Toten begleiten.

Bei den Kelten wurde die Ulme zu Räucherritualen verwendet. Das Verräuchern von Ulmenblättern und -rinde sollte Krankheiten und Seuchen vertreiben.

Gemäss keltischem Baumhoroskop geltenIm Baumzeichen der Ulme geborene Menschen als Realisten. Keine Situation kann sie wirklich überraschen. Sie möchten immer der Sache auf den Grund gehen. Sie werden für ihre Gradlinigkeit, Ehrlichkeit und eindrucksvollen Sachlichkeit bewundert.

Im slawischen Volksglauben sollten Ulmen Dämonen fernhalten können. Dazu hat man Geräte aus Ulmenholz benützt.

Ich selber erlebe die Ulme als sehr starker Heiler, wenn alte Verletzungen immer wieder hoch kommen. Ich habe selber erlebt, wie sie sich selber heilt, wenn man ihr Zeit lässt und ihr etwas mehr Aufmerksamkeit schenkt. Als noch sehr jugendlicher Baum wurde meiner Ulme ihre Rinde von einer Mähmaschine stark verletzt, heute ist die Narbe noch gut sichtbar aber gut verheilt. Ich nehme an, dass sie sich weiterhin selber heilen wird, und so dem Aussterben trotzt.

Ich nehme das als Zeichen, dass auch wir Menschen alte Verletzungen selbst heilen können. In der Nähe von Ulmen sind Elfen sehr aktiv und können Menschen, die sich nicht im Gleichgewicht befinden, zu mehr Mut auffordern. An der aufgesprenten Rinde können wir ablesen, dass es möglich ist eigene Grenzen zu überwinden, ohne Schaden zu nehmen. Die Ulme unterstützt unser Selbstvertrauen und begleitet uns zuversichtlich die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen, unabhängig in welcher Situation wir aufgewachsen oder momentan sind.

Vielleicht findest du auch so eine hilfreiche Baumbegleiterin. Sonst ziehe eine Karte aus meinem Baumkartenset und lass dich in die Botschaft ein.

Ich habe selber auch eine Ulmenessenz hergestellt, so ist sie jederzeit griffbereit, wenn ich an mir selbst zweifle.

So möchte ich dir den Tipp geben, probiere es selber aus und mache deine Erfahrungen.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

geschrieben am 25. April 2018
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