Die Tanne – die Klärende

Die Tanne, die Weisstanne, ist einer der bekanntesten Bäume und gehört zu den europäischen Kiefergewächsen. Bezeichnend sind die silbern gestreiften Nadel-Unterseiten. Bestens bekannt sind auch die Namen: Edeltanne oder Silbertanne. Tannen können bis zu 55 m hoch und bis 600 Jahre alt werden. Besonders Zuchtformen werden gerne als Weihnachtsbäum benützt, der erfrischende Duft und mit leuchtenden Kerzen und glänzenden Kugeln geschmückt, erhellt er in der dunklen Jahreszeit die Räume. Tanne

Im alten Griechenland wurde die Tanne als Baum des Meeresgottes Poseidon verehrt.

Den Kelten galt sie als Baum des neuen und ewigen Lebens, der Schönheit und Weisheit.

Zur Zeit der Germanen wurden Tannen als heilige Bäume verehrt und galten als Wohnsitz der Götter, als Baum der Reinheit und Hoffnung.

Die Tannenzapfen sind ein Zeichen für die Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Das wird unterstützt und verstärkt  durch den Umstand, dass die Pflanze auch im Winter ihr grünes Nadelkleid behält.

Als Heilmittel entdeckte man die wertvolle Tanne schon in frühen Zeiten. Hippokrates erwähnte den Gebrauch von Harz. Hildegard von Bingen empfahl das Harz zur Heilung von Wunden und zur Durchblutungsförderung. Pfarrer Kneipp empfahl Tannennadeltee bei Lungenbeschwerden, Nervosität und als Sitzbad bei Blasenentzündung.

Neben dem Harz werden hauptsächlich die jungen Sprossen und Nadeln gewonnen und zu Tinkturen, Ölansatz, Tannschösslihonig, Sirup und aetherisches Öl verarbeitet.

Diese wunderbaren Naturheilmittel können bei Erkältungen, Arthritis, Rheume Verspannungen und zur Stärkung der Milz und Lunge hilfreich sein. Wer unter Kopfschmerzen und Migräne leidet, könnte regelmässig etwas Tinktur an den Schläfen einreiben, das verbessert die Durchblutung und löst den Stau auf.

Schon mein Vater hat jeweils aus Harz eine Zugsalbe gemacht. In meine Buch: „Naturkosmetik selber herstellen“ findest du ein Rezept dazu.

Zum Räuchern und Reinigen von Räumen wird Harz und getrocknete Nadeln verwendet, dieser balsamische Duft wirkt reinigend, belebend, schützend und harmonisierend.

Nach Hildegard von Bingen sollen die schützenden Kräfte der Tanne Dämonen und Geister fernhalten. Sie hassen denfrischen Duft und das Holz der Tannen.

Nicht umsonst hat sich die Tradition bis heute gehalten, dass man bei einem Hausbau nach Beendigung des Rohbaus, zum Richtfest, einen mit farbigen Bändern geschmückten Tannenbaum auf dem Dachfirst anbringt. Das soll die Bewohner vor Unglück schützen.

Mir bedeutet die Tanne sehr viel. Ihre Botschaft habe ich auf meinen Baumkarten verfasst. Tannen sind für mich Sinnbild für Lebensfeuer Harmonie und Gedankenreiniger. Ihr gradliniger Stämm und die pyramidenförmige Form verbindet mich mit innerer Klarheit und der Liebe zu mir selbst.

Natürlich habe ich mir auch eine Essenz hergestellt, um sie jederzeit griffbereit zu haben, wenn ich an mir selber zweifle oder mich im Gedankekarussell verliere. Ab und zu ziehe ich auch gerne die Baumkarte, die mir die Botschaft bewusst macht.

Mehr Infos über die unendlichen Kräfte der Bäume kannst du bei mir persönlich erfahren. Freue mich auf jeden Kontakt.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

geschrieben am 12. April 2018

1 Kommentar zu “Die Tanne – die Klärende”

  1. Martha Gambirasio
    14. April 2018 um 9:48 am

    Danke Katharina für den informations- reichen Bericht.

    liebi Grüessli

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