Die Kiefer – Die Selbstbewusste

Kiefern oder Föhren gehören zur grossen Pinien-Pflanzengruppe; es gibt über 100 Arten und Formen. Der immergrüne, sehr langsam wachsende Nadelbaum gehört zu den bekanntesten Baumarten in unserer Gegend.

Sie wachsen sowohl in südlichen, warmen Ländern sowie in nördlichen, kühlen Gegenden. Wir finden sie als kleinwüchsiger, wild wirkender, wie auch als mittelgrosser Baum mit Höhen bis über 50 Metern. Dank der tiefen Wurzeln kommt sie mit den verschiedensten klimatischen Bedingungen gut zurecht. Sie wächst auch bis in grosse Höhen und an überaus kargen Standorten. Von dort aus zieht sie die Aufmerksamkeit auf sich und überblickt alles, was über und unter ihr liegt.

Die Kiefer wird sehr alt und behauptet sich beständig auch bei rauer und stürmischer Witterung. Auch der Klimawandel wird sie so gut bewältigen können.

Die knorrige Kiefer erinnert uns daran, dass wir einzigartig und genau richtig sind.

Nicht die äussere Erscheinung ist wesentlich, sondern das, was aus dem Herzen strahlt.

Kiefernholz gehört neben dem Fichtenholz zu den wichtigsten Nadelhölzern im Innenausbau sowie bei Aussenanwendungen. Der unverkennbare warme Duft nach Baumharz bleibt in Innenräumen lange erhalten. Das Harz findet in verschiedensten Anwendungen Beachtung z.B. für Teer, Terpentinöl und Räucherwerk. Bekannt ist auch die Harzsalbe, die schon meine Mutter hergestellt hat.

Mit den trockenen Zapfen lässt sich sehr gut ein Feuer machen.

Meine Erfahrungen mit den Baumessenzen: für die Baumessenz der Kiefer verwende ich junge Triebspitzen und etwas Harz.

Die Kiefer-Baumessenz empfehle ich Menschen mit sehr viel Selbstzweifel. Sie stärkt das Selbstwertgefühl und Sicherheit. Gedankengesteuerten Menschen gibt sie die nötige Gelassenheit und hilft stressige Situationen besser zu bewältigen. Introvertierten Menschen hilft sie sich zu öffnen.

Die Kiefer-Baumessenz

 Kiefer in der Ernährung: In der Ernährung spielt die Kiefer eine eher untergeordnete Rolle.  Aus junge Triebspitzen kann ein schmackhafter Tee hergestellt werden. Die getrockneten Nadeln können gemahlen und einer Kräutersalzmischung beigefügt werden. Zum Räuchern von Fleisch sind Kiefernäste bestens geeignet, sie verleihen dem Fleisch den würzigen, appetitfördernden Rauchgeschmack.

Pinienkerne gelten als Gold unter den Knabberkernen, mit wertvollen Fettsäuren und Mineralien.

Die geschälten, sehr nahrhaften Pinienkerne werden aus den Zapfen gewonnen und zum Beispiel zu Pesto, zum Backen, in Salaten verarbeitet

 In der Naturmedizin Die Kiefer gehört zu den altbekannten Heilpflanzen. Die Nadeln enthalten wertvolle ätherische Öle, die zur Linderung bei Husten, Atembeschwerden und Entzündungen beitragen können. Der Duft vom Harz lässt uns wieder tief durchatmen.

Das ätherische Öl aus den Nadeln reinigt die Atemwege und ist bei Katarrh ein gutes Inhalationsmittel. Es steigert auch die Durchblutung und wird auch bei Rheuma und Schmerzen eingesetzt, es wirkt abschwellend, und löst Schleim. Sehr beliebt ist Kiefernnadelöl, zum Einreiben bei Muskel- und Sportverletzungen, Prellungen, Muskelkater, und Rückenschmerzen.

Ich mache mir gerne aus jungen Kieferzapfen einen Ölansatz mit Olivenöl, um es dann für eine Creme oder Salbe weiter zu verarbeiten.

Bei Erkältungen kann ein Tee, aus jungen Nadelspitzen gertunken werden. Mit ein paar Tropfen ätherischem Öl oder aufgekochten Kiefernadeln kann ein wohlriechendes, entspannendes Erkältungsbad Linderung bewirken.

Bestens bekannt ist die Bachblüte Nr. 25 „Pine“. Sie wirkt auch auf der psychischen Ebene, um angestaute Tränen in Fluss zu bringen. Mit ihr lassen sich tiefsitzende Schuldgefühle auflösen, Selbstvorwürfen und Selbstverurteilungen können schneller abgestreift werden.

 In der Kosmetik und Körperpflege: Kiefernnadelöl kann aus jungen Zapfen, frischen Nadeln und Zweigspitzen gewonnen werden, indem es in Öl, für mich vorzugsweise Olivenöl, eingelegt und für ca. 6 Wochen an die Sonne gestellt wird. Dieses Öl lässt sich dann hervorragend zu Salben oder Cremes verarbeiten. In meiner Rezeptur der vielfach bekannten Magnesiumcreme mische ich gerne noch ein paar Tropfen ätherisches Kiefernnadelöl bei, um die Durchblutung noch mehr anzuregen.

Als Massageöl eignet sich der Ölansatz hervorragend bei Gelenk- und Rückenschmerzen.

 In spiritueller Sicht:

 Die Kiefer ist ein Symbol für Langlebigkeit, Unsterblichkeit und Ausdauer. Die Kiefer soll helfen, geistige Unbeweglichkeit und Starrheit zu überwinden. Als Kraftbaum hilft er Menschen die sich mutlos und depressiv fühlen. Mit seiner kraftvollen Ausstrahlung kann er introvertierten Menschen helfen um sich zu öffnen. Das oft knorrige Aussehen lässt uns erkennen, dass wir richtig sind, so wie wir sind. Sie lässt uns die inneren Werte und Einzigartigkeit erkennen und selbstsicherer aufzutreten.

Mich begeistert die Kiefer jedes Mal, wenn ich sie achtsam betrachte und die Nadeln streichle.

Lassen wir uns inspirieren von den Bäumen, sie sind unsere Lehrer und Heiler.

Im Buch die «Kraft der Baumessenzen» ISBN 9783906945187 sind 36 verschiedene Baumessenzen beschreiben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

 Mit dem 36-teiligen Baumkartenset läst sich ganz einfach die richtige Baumessenz auswählen.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

 

 

Fall du auch Erfahrungen mit der Kiefer gemacht hast, freue ich mich wenn du sie mit uns teilst.

geschrieben am 17. August 2020

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