Die Hainbuche – Fels in der Brandung

Die Hainbuche wird auch  Hagebuche genannt, weil sie oft als Einzäunung benützt wird. Sie gehört aber zu den Birkengewächsen und nicht zur Gattung der Buche. Schon die Kelten haben sie verehrt und spielet im keltischen Baum-Horoskop eine wichtige Rolle.

In der Naturheilkunde spielt die Hainbuche eine untergeordnete Rolle. Jedoch als Bachblüte hat Dr. Bach ihre heilende Wirkung auf der seelischen Ebene erkannt. Die Essenz der Bachblüte „Hornbeam“ kann unterstützend wirken, wenn jemand sich zu stark mit der Vergangenheit beschäftigt, zögerlich, enttäuscht, misstraurisch, pessimistisch, lustlos und frustriert ist. Sie unterstützt dabei, wieder Selbstvertrauen zu gewinnen und rotierende Gedanken zu besänftigen. Sie unterstützt bei der Überwindung von depressive Verstimmungen.

Hildegard von Bingen benützte erwärmte Hainbuchenspäne gegen weisse Hautflecken, indem sie diese warmen Späne auf die betroffenen Stellen auflegte.

Für mich hat die Hainbuche eine besondere Botschaft. Sie untzerstützt mich, wenn ich mir meiner Stärke nicht bewusst bin und mich vor Herausforderungen drücke. Sie erinnert mich an meine innere Kraft, die ich auch ruhig nach Aussen tragen darf.

Auch wenn im Aussen vieles sich kühl anfühlt, weiss ich dass in mir viel Glut und Feuer brennt, welches ich gerne anderen zugänglich machen würde. Meine eigenen Grenzen sind da, wo der Verstand sich einsetzt und zu lange überlegt wird, wenn Entscheidungen anstehen. Die Angst sich bloss zu stellen oder gar lächerlich gemacht zu werden ist eine Kopfangelegenheit und kommt nicht vom Herzen.

Die kühlende Enegie der Hainbuche verbindet mich mit der Realität und gibt mir den nötigen Boden. Sie fordert mich auf, meine Talente und Fähigkeiten unter die Leute zu bringen. Die innere Glut und Liebesfähigkeit gilt es nach Aussen zu tragen und sich nicht von Ängstlichkeit zu blockieren oder lange zu überlegen. Die Hainbuche lädt mich ein spontaner zu werden.

So gibt es Zeiten, in denen ich genau diese Baum-Energie brauche, indem ich diesen Baum besuche, mich ihm öffne und seine Botschaft verinnerliche. Wenn mir der direkte Kontakt nicht möglich ist, nehme ich die Baumkarte zur Hand um kurz inne zu halten. Dazu habe ich mir eine Baumessenz gemacht, so dass ich jederzeit die Unterstützung bekomme, die ich brauche.

Falls du mehr wissen willst über die unerschäpfliche Heilkunst der Bäume, melde dich einfach. Auch über einen Kommentar freue ich mich.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

 

 

geschrieben am 28. Januar 2018

2 Kommentare zu “Die Hainbuche – Fels in der Brandung”

  1. Martha Gambirasio
    30. Januar 2018 um 10:54 am

    es ist immer eine Freude Deine Briefe zulesen .Danke Katharina

  2. katharina
    30. Januar 2018 um 11:39 am

    Danke liebe Martha