Der Mandelbaum – Der Freiheitsliebende

Der Mandelbaum zählt zu den ältesten Kulturpflanzen, nachweislich schon 6 Jahrhunderte vor Christus. Er wird auch in europäischen Ländern seit mehreren Tausend Jahren angepflanzt und stammt vermutlich aus Asien. Der Mandelbaum gedeiht am besten im mediterranen Klima mit langen und trockenen Sommern und milden, kurzen, sowie feuchten Wintern. Besonders bekannt sind die Süssmandeln und Bittermandeln.

Der Mandelbaum gehört zur grossen Gruppe der Rosengewächse, wie die Pflaumen-, Quitten. oder der Apfelbäume. Er zeigt sich meist etwas knorrig, eigenwillig und kleinwüchsig, bis ca. 5-10 Meter. Seine durchschnittliche Lebensdauer liegt nur bei 70 bis 80 Jahren. Er kann an geschützten Stellen auch bei uns gepflanzt werden, müsste aber besonders in der Blütezeit vor Frost geschützt werden.

Das Holz ist sehr hart und unregelmässig, oft verdreht und rissig. Schöne Stücke, die ab und zu für Kunsthandwerk gebraucht werden haben einen stolzen Preis.

Bevor im Frühling die tiefgrünen, lanzenförmigen Blätter spriessen öffnen sich die duftenden Blüten. Mit seiner ganz besonderen Ausstrahlung und den weissrosa Blüten berührt er das Herz und zieht die Blicke auf sich.

Im Sommer reifen dann die gräulich, samtig behaarten grünen Früchte, die später dunkelbraun lederartig werden bevor sie aufspringen und die feinen Kerne sich zeigen.

Als Kraftbaum und mit seinem eigenwilligen, etwas knorrigen Aussehen strahlt er Ruhe und Freiheit aus. Allein der Anblick fördert in uns den inneren Frieden und Unabhängigkeit.

Er ist ein starkes Sinnbild, uns so zu akzeptieren, wie wir sind, ob zerzaust oder zurechtgemacht.

Ein altes Sprichwort sagt zu Recht: «Wer eine süsse Mandel essen will, muss die harte Schale zerbrechen.»

Meine Erfahrungen mit den Baumessenzen: für meine Baumessenz werden Blattknospen verwendet.

Ich empfehle diese Baumessenz besonders, wenn Menschen zuviel mit sich hadern und Selbstkritik üben. Oder sich schlecht öffnen und gehemmt sind über die eigenen Gefühle zu sprechen.

Besonders hilfreich ist die Mandel-Baumessenz bei Menschen die sich gestresst und ausgelaugt fühlen.

Die Mandel-Baumessenz

Mandeln in der Ernährung:

Bekannt sind die Süssmandeln und die Bittermandeln. Süssmandeln werden roh, geröstet oder gesalzen verzehrt.

Bittermandeln enthalten viel Blausäure (Amygdalin) und können schon in kleinen Mengen toxisch wirken. Man schreibt sogar, dass sie grossen Mengen verzehrt tödlich wirken können. Eine bittere Mandel enthält ca. 1 mg Blausäure, 6 – 10 Mandeln gelten als tödliche Dosis bei Kindern, 50 – 60 Kerne bei Erwachsenen.) Süssmandeln beinhalten nur geringste Mengen an Blausäure.

In der Bäckerei sind Mandeln nicht mehr wegzudenken. Besonders bekannt sind die Füllungen in Kuchen und Torten, und in der Confiserie als Marzipan, in Schokolade, Pralinen. In diesen Bereichen werden hauptsächlich die süssen Mandeln verwendet, von den Bittermandeln wird nur das Bittermandelaroma verwendet.

In der traditionellen Weihnachtsbäckerei sind Mandeln unverzichtbar.

Mandelmilch, hergestellt aus den Kernen, wird in der Ernährung als Kuhmilchersatz immer beliebter und ist in jedem Supermarkt erhältlich.  Um Mandelmilch aus geschälten Mandelkernen selbst zu machen finden sich Anleitungen im Internet.

Mandelöl schmeckt leicht süsslich, stammt von süßen oder auch bitteren Mandeln oder als Mischungen und passt wunderbar zu Salaten ebenso wie zu Süßspeisen.

Mandelöl ist zwar hitzefest, dennoch sollte es aber hauptsächlich für die kalte Küche und nicht zum Kochen verwendet werden, damit die kostbaren Inhaltsstoffe keinen Schaden nehmen.

Im Altertum nahm man Mandeln gegen Hustenreiz, Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im Magenbereich.

In der Naturmedizin:

Als Naturheilmittel werdenden Mandeln abführende, krampflösende und beruhigende Wirkungen zugeschrieben. Als mildes Abführmittel oder bei Darmbeschwerden  können 1-2 Esslöffel Mandelöl unverdünnt eingenommen.

Ausserdem schützt Mandelöl die Gefäße und regt die Gallenproduktion an.

Viele Krebspatienten schwören auf die Wirkung von Amygdalin, der Blausäureverbindung, die in den Bittermandelkernen enthalten ist. Wegen der toxischen Wirkung der Blausäureanteile dürfen sie nur in kleiner Dosierung eingenommen werden. Gemäss Studien soll das Mandelöl die Aktivität des aggressiven Krebsgens, das bei Brustkrebs reduzieren. Die Anwendungen sollten immer mit dem Arzt abgesprochen werden.

Nach TCM: Tonisieren und nähren die Mandeln das Yin und die Mitte. Mandeln wirken thermisch neutral, und der Geschmack ist süss, bitter, leicht adstringierend.

Zu empfehlen bei:  Depressionen, Nervosität, Knochenwachstumsstörungen, Osteoporose, Lungentrockenheit, trockener Husten, Verstopfung mit hartem, trockenem Stuhl.

Für Urtinkturen können die Knospen, Blätter und Blüten verwendet werden.

In der Kosmetik und Körperpflege: Mandelöl ist in der Naturkosmetik ein echtes Multitalent und nicht wegzudenken. Es ist hervorragend für fast alle Kosmetikprodukte verwendbar, sowie Hautpflegemittel, Salben, Massageöl, Duschöl, Aromabäder, Haarpackung und Babycreme. Es verleiht der Haut einen feinen, seidigen Glanz, festigt das Gewebe, nährt und reinigt die Haut und kräftigt das Haar.

Die enthaltene Ölsäure, Vitamine und Mineralien schützen, befeuchten und lindern schuppige und gereizte Haut.

In meiner Salbenküche ist es das meist verwendete Öl.

Mandelöl eignet sich auch gut für Ölauszüge mit Kräutern, einziger Nachteil dabei ist, dass es schnell ranzig wird und deshalb nicht zum längeren Aufbewahren gedacht ist.

Ätherisches Mandelöl wird aus Bittermandeln gewonnen.

In spiritueller Sicht: Das Harz der Mandelbäume ist als Räuchermittel in Handel und wird wegen seiner reinigenden und klärenden Eigenschaften angepriesen.

Die wunderschönen weissrosa Blüten verteilen überwältigende Liebesenergien und einen sinnlichen Duft. Sie wecken Freude, Wärme und Zärtlichkeit. Sie können dabei helfen, das Herz zu öffnen, den Lauf der Dinge zu akzeptieren und den Sinn in jeder Lebenssituation zu erkennen.

Als Zeichen von Liebe, Gesundheit und Wohlstand  werden in südlichen Ländern zu besonderen Festen und vorallem an Hochzeiten den Gästen farbig gezuckerte Mandeln geschenkt. Die Hochzeitsmandeln symbolisieren Gesundheit, Wohlstand, Fruchtbarkeit, Glück und ein langes Leben. Normalerweise werden jeweils genau 5 Mandeln in einem Säckchen geschenkt.

Die Signatur der Mandel lässt uns erkennen, dass das Wesentliche im innersten Kern ist. Sie zeigt und den Weg, um uns auf eine Sache zu konzentrieren, statt uns von Äusserlickeite oder einem Berg von Arbeit einschüchtern zu lassen. Sie ist sozusagen der Öffner der Herzenergie Reinigt Körper Seele und Geist.

Mich inspirieren Mandelbäume immer wieder, wenn ich in Apulien bin.

Lassen wir uns inspirieren von den Bäumen und lernen wir von ihnen, sie sind unsere Lehrer und Heiler.

Im Buch die «Kraft der Baumessenzen» ISBN 9783906945187 sind 36 verschiedene Baumessenzen beschreiben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

Mit dem 36-teiligen Baumkartenset läst sich ganz einfach die richtige Baumessenz auswählen.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

 

Fall du auch Erfahrungen mit Bäumen gemacht hast, freue ich mich wenn du sie mit uns teilst.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

 

geschrieben am 21. August 2020

Kommentare sind geschlossen.