Der Bergahorn – der stille Beschützer

Der Berg-Ahorn ist in Europa und Westasien heimisch. Er gehört zur grossen Gruppe der Ahorne. Er wächst in den mittleren und höheren Lagen. ist anspruchslos, bevorzugt eher feuchte und tiefgründige Böden.

Er zeichnet sich durch seine Grösse, Anpassungsfähigkeit und Eigenwilligkeit aus Er bietet nicht nur vielen Tieren, sondern auch Pilzen und Insekten Lebensraum.

Die Ausstrahlung dieses Baumes wirkt besänftigend und fördert die Intuition zur besseren Selbstfindung. Er macht uns bewusst, welche inneren Kräfte in uns lauern.

Er erinnert uns daran, uns nicht durch Äusserlichkeiten und Widrigkeiten ablenken zu lassen, sondern in jeder Situation das Beste zu suchen.

Zu seinen Stärken zählen Anpassungsfähigkeit, Freiheitsliebe, Vielseitigkeit und Ehrgeiz. Er möchte die Gegensätze Yin und Yang in uns verbinden.

Meine Erfahrungen mit den Baumessenzen: Für meine Bergahorn-Baumessenz verwende ich die Blattknospen kurz vor dem Aufgehen.

Ich durfte mehrfach erfahren, wie die Bergahornessenz gestresste Menschen zur Gelassenheit führen kann. Mit dieser Essenz ist es möglich seine eigenen Stärken zu aktivieren.

Die Bergahorn-Baumessenz

Bergahorn in der Ernährung:

Blätter, Blüten, Früchte, Samen und Schösslinge sind essbar, sollten aber nicht in grossen Mengen verzehrt werden. Ich mache mir gerne einen schmackhaften Tee aus den jungen Blättern oder nutze die jungen Blätter auch, um darin Reis oder Hackfleisch einzupacken oder zur Abwechslung als Zugabe in Salaten.

Für Pferde sind die reifen Samen giftig.

In der Naturmedizin: Die jungen Blätter enthalten Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium, Mangan und Eisen, Zucker, Eiweiß.

In der Naturheilkunde wird er aber heute kaum benützt. Früher wurden am 24. Juni die Blätter getrocknet und dann in kochendem Wasser aufgeweicht und auf Wunden gelegt.

Hildegard von Bingen nutzte seine Kräfte um Gicht und Enzzündungen zu heilen, indem sie Umschlägen mit gequetschten Blättern empfahl.

In der Gemmotherapie wird das Knospenmazerat unter anderem bei Gürtelrose, Gelenkschmerzen, Arthrose und Hauterkrankungen eingesetzt.

In der TCM:  Entspricht dem Qi des Feuers Nährt und bewahrt das Yin und harmonisiert das Yang, das Feuer und Lebendigkeit.

In der Kosmetik: Ich habe den Bergahorn bis heute in der Kosmetik nicht verwendet. Kann mir aber gut vorstellen, mit einer Tinktur oder einem Ölansatz aus Knospen und Blättern, eine Creme herzustellen um bei Akne oder anderen Hauterkrankungen ein positives Resultat zu erreichen.

Buch: „Naturkosmetik selber herstellen“ erhältlich direkt bei mir.

In spiritueller Sicht: Bergahorne galten früher vielerorts als Schutz Baum. Er soll zu klaren Gedanken beitragen und Schreckhaftigkeit besänftigen. Zudem die Intuition und Selbstfindung unterstützen.

In der griechischen Mythologie hat der Ahorn eine besondere Stellung. Der Geschichte nach soll das berühmte Trojanische-Pferd aus Ahornholz gewesen sein. In dessen Bauch sollen als Tarnung Soldaten versteckt worden sein, um so in die Stadt Troja zu gelangen.

Für die Kelten war der Ahorn ein Symbol für Ganzheit. Das helle Holz erinnerte an die Reinheit und das fünffingerige Blatt wurde als Zeichen der menschlichen Hand angesehen und bedeutete die Verbindung zum Menschen.

Für mich ist die Botschaft des Bergahorns Ausdruck von Unsterblichkeit und des freien Willens. Mit einem besseren Zugang zur inneren Weisheit.

Mit meinem Baumkartenset und der Baumessenz ist es möglich, sich jederzeit mit der Baumenergie zu zu versorgen, ohne einen direkten Kontakt zum Baum zu haben.

Baumkartensets sind direkt bei mir erhältlich.

In Buch die «Kraft der Baumessenzen» sind 36 verschiedene Baumessenzen beschrieben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

Ich würde mich freuen, wenn ich dich für den Bergahorn begeistern kännte.

Mit bäumigen Grüssen

 

geschrieben am 6. April 2021

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