Der Apfelbaum – Der Nährende

Der Apfelbaum hat viel mehr zu bieten als nur seine süssen oder säuerlichen Früchte. Zu einer Unterfamilie der Rosengewächse gehörend, verbreitet er vor allem im Frühling seine reine Schönheit und nährt mit dem Blütenduft unsere Seele.

Der Apfel begleitet die Menschen schon seit Jahrtausenden und waren bereits in der Steinzeit ein beliebter Leckerbissen. In all den Jahren wurden unzählige Sorten gezüchtet. Die bei uns bekannten Apfelbäume haben keine Dornen, im Gegensatz zum wenig bekannten Holzapfel.

Die paradiesischen Früchte im Herbst sind Symbol für Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Weiblichkeit, Weisheit, Unsterblichkeit und Vollkommenheit. Mit dem Apfel soll schon Adam die Eva verführt haben. Auch in vielen Marchen, Sagen und Geschichten finden wir ihn immer wieder. Er erinnert uns daran, dass unsere Aufgabe darin besteht, die Welt als anmutige, feinfühlige, friedliche, kreative, hilfsbereite und grosszügige Menschen zu gestalten.

Meine Erfahrungen mit den Baumessenzen des Apfelbaumes verwende ich dieBlatt- und Blütenknospen. In der praktischen Anwendung konnte ich erfahren, dass sie besonders hilfreich ist, wenn man sowohl körperlich wie seelisch aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Die Apfel-Baumessenz

Der Apfel in der Ernährung: In der gesunden Ernährung ist der Apfel nicht wegzudenken. Rezepte gibt es so viele wie Köchinnen. Äpfel sind so gesund, so dass sie aus der Ernährung nicht wegzudenken sind. Man könnte sich sogar längere Zeit mit Äpfeln ernähren, ohne in grossen Mangel zu kommen.

Die Zubereitung ist so vielseitig, dass wohl jeder sein Lieblingsrezept findet. Entweder ganz, in einem Müsli, als Fruchtsalat, Kuchen, Suppe, Saft oder Muss zubereitet, schmeckt er auch den meisten Menschen und auch vielen Tieren.

Der Apfeldicksaft kann zum Süssen als Ersatz von weissem Zucker verwendet werden, genau wie Birnendicksaft.

Ich kenne keine andere Frucht, die so viele Verwendungen hat.

In der Naturheilkunde: Den Äpfeln als Naturheilmittel wird viel zuwenig Achtung geschenkt. Äpfel haben wenig Kalorien, verfügen über reichlich Vitamin A, C, D, B6, B12, Mineralien wie:Kalzium, Eisen, ungesättigten Fettsäuren und Pektine.

Hildegard von Bingen lobte die adstringierende Eigenschaft von Blättern, Blüten und jungen Trieben. Sie empfahl reife Äpfel roh für Gesunde und für Kranke und Kinder gekocht als Diätnahrung.

Pfarrer Künzle empfahl den Apfelsaft Menschen, die an Verstopfung leiden, es ist ein gut verträgliches Abführmittel. Generell sind Äpfel ein wunderbares Heilmittel für unser Verdauungssystem, sie regen die Darmperistaltik an.

Apfelschalentee ist nicht nur ein Durstlöscher, er stimuliert Blase und Nieren, entspannt das Nervensystem und wirkt fiebersenkend. Dank seiner basischen Wirkung verbessert er die Ausscheidung von Harnsäure. Deshalb empfehlenswert bei Gicht, Rheuma und Entzündungen.

der Spruch: “One apple a day keeps the doctor away!”  Verrät schon, wie wertvoll ein Apfel ist.

Nach TCM: Qi der Erde Stärkt das Yin, kühlt, nährt und befeuchtet.  Wirkt positiv auf die Funktionskreise von Milz, Magen, Darm, Lunge. Tonisiert Milz-Qi, Lungen-Qi, und Herz-Qi bei Kraftlosigkeit, Schwäche, innerer Unruhe. Leitet Hitze aus, tonisiert Wei-Qi (Abwehrqi) bei Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit, Immunschwäche.

Bei Kälte in Milz und Magen sollten Äpfel getrocknet oder gekocht werden. Zu empfehlen bei Symptomen von Trockenheit, Durst, Lungentrockenheit, Magentrockenheit, Atemwegsverschleimung, Appetitlosigkeit, Darmtätigkeit und Haut.

Bachblüte Nr. 10 Crab Apple: Dr. Bach hat dazu den wilden Holzapfel verwendet.  Diese Bachblüte gilt als Reinigungsblüte. Er empfahl sie Menschen, die durch einem Reinigungszwang, bis hin zum Sauberkeitswahn blockiert sind. Der Crab Apple Typ ist kleinlich und pingelig. Er macht sich oft wegen Nichtigkeiten verrückt und gibt keine Ruhe bis alles zu seiner Zufriedenheit erledigt ist. Mit diese Bachblüte lässt sich die Strenge aufweichen.

In der Kosmetik: Der hohe Gehalt an Vitamin, Mineralien und Flavonoiden würden den Apfel auch zu einem wertvollen Kosmetikum machen, wird aber wenig benützt.

Mit einem geriebenen Apfel, etwas Honig oder Quark lässt sich eine wunderbare Gesichtsmaske für eine strahlende, samtige und geschmeidige Haut herstellen. Einfach eine dünne Schicht auftragen, 15 Minuten wirken lassen und dann mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Mit frischen oder getrockneten Apfelschalen lässt sich ganz einfach einen Ölauszug herstellen, dazu empfehle ich die Apfelschalen in Traubenkernöl während ca. 1-2 Wochen ziehen zu lassen. Damit liesse sich dann eine erfrischende, feuchtigkeitsspendende Creme herstellen oder als Reinigungsöl verwenden. Buch: „Naturkosmetik selber herstellen“  erhältlich direkt bei mir.

In spiritueller Sicht: Der Apfelbaum spielte schon im Altertum eine grosse Rolle. Er galt als Baum des ewigen Lebens und der Jugend. In der Bibel war es Adam, der die Eva mit einem Apfel verführt haben soll.

Die Kelten verehrten den Apfelbaum als einen von 7 heiligen Bäumen, die nicht angerührt werden durften, er war der einzige Obst­baum neben Birke, Weide, Steineiche, Haselstrauch, Eiche und Erle.  Sie verehrten den Apfelbaum als Baum der Unsterblichkeit.  Für sie war es das wichtigste Obst  Damals war es der wilde Holzapfel, die kultivierten Apfelbäume kannte man noch nicht. Sie verbanden den Apfel auch mit der Wiedergeburt und gaben den Toten häufig Äpfel mit in die Gräber.

In China symbolisiert der Apfel heute noch Frieden und seine Blüten stehen für Schönheit.

Er soll Weisheit und Erkenntnis schenken und uns helfen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Er führt zu erfüllender Sinnlichkeit, Erotik und Liebe.

Als Symbol der Fruchtbarkeit, Weiblichkeit und Erotik zeigt der Apfelbaum uns wie wichtig Liebe und Verbindung zu allem, was in und uns lebt, wachsen zu lassen.

In Buch « Die Kraft der Baumessenzen» ISBN 9783906945187 sind 36 verschiedene Baumessenzen beschrieben, die als Unterstützung bei seelischen und körperlichen Ungleichgewichten helfen können.

Lassen wir uns von der Kraft der Bäume etwas verzaubern und das Leben bewusster, sinnlicher und liebevoller gestalten.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

geschrieben am 24. April 2021

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