Der Ahorn – der Ausgleichende

Der Ahorn gilt ganz speziell als ausgleichendes Symbol für Stärke, Kraft und Schutz. Verschiedene  der über 150 Arten des Ahorns sind bei uns heimisch und auch in Parks anzutreffen. Seine tiefen Wurzeln tragen viel zur Bodenbefestigung bei. Diese bis zu 30 Meter hohen Bäume, wie auch die strauchartigen Ahorne, sind sehr anpassungsfähig und anspruchslos, lieben sonnige bis halbschattige Plätze.

Seine zuckerhaltigen Triebe sowie der süße Saft, der bei Stammverletzungen austritt, sind nicht nur wertvolle Leckerbissen für die Tiere, sondern bekannt als Ahornsirup. Dr meist aus Kanada importierte Sirup spielt als Süßstoff in der modernen Ernährung eine wichtige Rolle.

Leicht erkennbar ist der Ahorn durch seine Blätter, die mich an eine ausgestreckte Hand erinnern und die Samen, die mir wie kleine Flugobjekte vorkommen.

Für die Kelten war der Ahorn ein Symbol für Harmonie, Reinheit und Ganzheit.

Er wurde deshalb oft an besonderen kultischen Stätten gepflanzt. Man wusste aber, wo Sonne ist, da ist auch Schatten. Denn war der Ahorn verstimmt, konnte er auch Unheil bringen.

In der griechischen Mythologie war er dem Kriegsgott Ares geweiht und war als Symbol des Kriegers für Stärke und Macht geläufig.

Die alten Völker erkannten, dass Bäume  ganz eng mit dem Leben und dem Schicksal verbunden sind.

Das Ahornblatt auf der kanadischen Flagge ist zwar noch nicht sehr alt, hat aber durchaus eine lange Vorgeschichte.

Die weisen Hexen benützten Teile des Ahorns um allerlei böse Geister und Zauber zu vertreiben oder abzuwehren. So wurden Türschwellen von Häusern und Ställen aus Ahornholz gemacht damit das Böse nicht herein konnte. Gelegentlich wurden auch Zweige an Türen und Fenstern befestigt. Um düstere Gedanken zu vertreiben trug man ein Stück eines Ahornzweiges in der Tasche mit.

Grundsätzlich ist der Ahorn aber ein Zeichen für Freiheit, Eigenständigkeit, Ausgleich und Harmonie.

Er soll die Gedanken befreien und Ruhe und Gelassenheit schenken.

In der Naturheilkunde spielte der Ahorn früher eine wichtige Rolle, im Gegensatz zu heute. Es werden ihm trockene, kühlende und abschwellende Qualitäten zugeschrieben. Hildegard von Bingen lobte den Ahorn in den höchsten Tönen. Sie empfahl Umschläge mit Rinden und Blättern, die bei Fieber und Entzündungen helfen können. Auch wird beschrieben, dass Hildegard am Feuer erwärmtes Ahornholz gegen Gicht einsetzte, indem sie die warmen Holzstücke auf die schmerzhafte Stelle legte. Die kühlende Wirkung von Ahornblättern kann auch bei Insektenstichen heilsam sein, indem man die zerquetschten Blätter auflegt.

Als Nahrungsmittel ist der Baumsaft als Ahornsirup als Zuckerersatz sehr bekannt. Er wird im Frühling gewonnen, indem man den Stamm anbohrt und den austretenden Saft weiter eingedickt. Der Yin-stärkende Ahornsirup findet man heute überall, auch im Supermarkt. Die jungen Triebe und Blätter sind roh in Salat oder auch gekocht essbar.

Ich habe mich oft zum Ahorn gesetzt, ihn beobachtet und der Botschaft gelauscht und manchmal aufgeschrieben. Dadurch ist auch die Baumkarte entstanden. Später habe ich dann noch aus den jungen Sprossen die Ahorn-Baumessenz hergestellt. So habe ich die volle Energie ständig griffbereit wenn ich in kniffligen Situationen einen kühlen Kopf bewahren muss. Die handförmigen Blätter sind es, die mir zeigen, dass ich jederzeit vertrauensvoll getragen sein darf. Der lichtvolle und heitere Charakter entfacht mein Herzfeuer und klärt auch quälende Gedanken. Er ist ein richtiger Kraftbaum um die Eigenständigkeit und das Selbstbewusstsein zu stärken. Alle diese positiven Schwingungen können wir spüren, wenn wir in seiner Nähe uns achtsam und leise auf ihn einlassen.

Wenn ich diese Gelegenheit nicht habe, nutze ich die Karte und lese aufmerksam den Text oder nehme ein paar Tropfen der Ahorn-Essenz. Es ist für mich ein riesiges Geschenk mich mit diesen Pflanzenwesen verbinden zu dürfen um von ihnen zu lernen. Sie sind echte Lebenshilfe.

Wenn du mehr über die Kräfte der Bäume wissen möchtest kannst du dich gerne bei mir melden, ich freue mich, meine Erfahrungen weiter zu geben.

Mit bäumigen Grüssen

Katharina

katharina@belika.ch

 

geschrieben am 11. Januar 2019

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