Die Weichen sind gestellt

Eine Entscheidung auf die lange Bank zu schieben ist ein ganz grosser Energieräuber. Manchmal hat man das Gefühl alles genau im Voraus zu planen, doch es gibt Situationen, an die man nicht gedacht hat. Voller Entschlossenheit bin ich vor 4 ½ Jahren nach Frankreich ausgewandert, um hier mit meinem Partner viele visiosbeladene Jahre auf der unvergleichbare Naturoase zu verbringen. Zusammen wirken, die Natur und Tiere pflegen, Gäste zu verwöhnen und Erfahrungen und Wissen weitergeben.Liegenschaft weiterlesen »

geschrieben am 4. Juni 2018

Das Geheimnis der schnellen Entscheidung

Es gab einmal einen Industriekapitän, der den Ruf hatte, Entscheidungen immer sofort zu treffen. Wenn einer seiner Mitarbeiter mit einem Problem zu ihm kam, dachte er nur kurz nach. Eine Hand hatte er dabei in der Jackentasche, mit der anderen rieb er nachdenklich am Kinn, sein Blick war zur Zimmerdecke gerichtet. weiterlesen »

geschrieben am 3. Juni 2018

Die Zitterpappel – die Mutspenderin

Die Zitterpappel, auch Espe genannt, ist in Europa, Asien und Nordafrika verbreitet. Sie trägt dazu bei, zu schlammige, feuchte Böden für andere Baumarten und Pflanzen aufzubereiten. In unseren Breiten wächst kein Baum schneller als Pappeln. Die Zitterpappel ist leicht zu erkennen, ihr heller Klang, verursacht durch die Blätter, die beim leisesten Windhauch zittern, tönt es wie feines Flüstern bis hin zu intensivem Geplapper.  Das Rauschen der Blätter wurde auch früher als Botschaft der Götter bezeichnet.

Zitterpappel

Auch der Spruch “Du zitterst ja wie Espenlaub” kommt nicht von ungefähr.

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geschrieben am 16. Mai 2018

Der Weissdorn – der Herzerwärmer

Der Weissdorn gehört zu einem meiner Lieblingssträuchern. Der Name weist vermutlich auf die weissen Blüten hin, die im Frühling üppig Hecken und Wegränder zieren. Im Spätsommer beglücken sie uns mit den feuerroten Beeren, Die Farbe dieser Beeren symbolisieren durch die leuchtende Farbe das Herz und frisches Blut.

Die hübschen Büsche sehen nicht nur attraktiv aus, sondern sind auch wichtige Gehölze für Insekten und Vögel. Leider findet man heute immer weniger davon. Unsere Vorfahren bezeichneten ihn auch als Hecken- oder Hagedorn.Weissdorn

Schon meine Eltern lehrten mich, dass der Weissdorn Freude spenden, Langeweile und Trübsinn vertreiben kann. So ist bei meiner Mutter immer ein Fläschchen Weissdorntinktur griffbereit gewesen. weiterlesen »

geschrieben am 30. April 2018

Die Ulme – die Zuversichtliche

Die Ulme, auch Rüster genannt, ist in Europa, Asien, Nordafrika und Nordpersien heimisch. Ulmen wachsen schon seit 10 Millionen Jahren auf unserem Planeten und sind fest mit den Legenden und Mythen alter Völker verbunden. Er ist als einer der ältesten bekannten Bäume, kann eine stattliche Höhe von 40 Metern erreichen und bis 400 Jahre alt werden. Jedoch seit dem letzten Jahrhundert ist sie stark gefährdet, so dass man von einem Ulmensterben spricht. Der Ulmensplintkäfer überträgt eine aus Ostasien nach Frankreich eingeschleppte Pilzerkrankung: die Pilze wuchern in der äusseren Holzschicht und verstopfen die Wasserleitbahnen. Mittlerweile werden zwar resistente Sorten gezüchtet, wenn man bedenkt wie viele Jahre es dauert bis ein ausgewachsener Baum dasteht, werden es besten Falls unsere Enkel erleben.Ulme

Früher standen Ulmen, sowie Linden traditionell als Dorf- oder Gerichtsbaum im Mittelpunkt von Dörfern und Siedlungen. weiterlesen »

geschrieben am 25. April 2018
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