Der Schwarzdorn – Der mystische Frühlingsbote

Der buschige, kleine, dornenreiche Schwarzdorn, auch Schlehdorn oder Kreuzdorn genannt, kündet jeweils mit seinen schneeweissen Blüten den Frühling an. Er gehört zur Pflanzengattung der Rosengewächse, wird als wilder Strauch bis 6 Meter hoch. Er kann 40 Jahre alt werden, in dieser kurzen Lebenszeit vermehrt er sich mehrfach und bildet ein undurchdringliches, dorniges Gebüsch. Als wilde Zwetschgenart ist er sehr bescheiden, wächst an sonnigen, sogar steinigen Standorten, in Hecken, an Waldrändern oder Böschungen. Er gehört zu den langsamen Gewächsen; die Blüte erfolgt meist schon im März, aber die Früchte sind erst im Spätherbst reif – somit scheint er nicht in unsere schnelllebige Zeit zu passen.

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geschrieben am 10. August 2020

Der Quittenbaum – Der stille Heiler

Der vermutlich aus Asien stammende Quittenbaum wird auch als Star der Antike genannt und ist in europäischen Gärten schon seit dem Altertum verbreitet. In Griechenland finden sich schon 600 v. Chr. und bei den Römern ab 200 v. Chr. Belege für die Kultivierung.

Mit den römischen Legionären kam der Quittenbaum nach Mitteleuropa. Karl der Große empfahl seinen Landsleuten den Anbau des Quittenbaumes  wegen der  Heilwirkung der Quittenfrucht und sorgte so für die weitere Verbreitung in Europa.

Der bescheidene, anspruchslose, wärmeliebende Baum gehört zur Familie der Rosengewächse. Von dieser Baumart kann man rund 200 Sorten unterscheiden. Er ist eng verwandt mit dem Apfelbaum und zählt zu den ältesten bekannten Obstbäumen.

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geschrieben am 6. August 2020

Stress- und Notfallsituationen

Stress ist nicht nur ein geläufiges Alltagswort. Egal in welcher Lebenssituation ist Stress allgegenwärtig. Mit Stress ist nicht allein der dicht gedrängte Stundenplan gemeint. Äussere Eindrücke aller Art und innerer Wiederstand sind oft schleichende Stressfaktoren. Kurzfristige stressbedingte Situationen sind nicht generell gesundheitsschädlich. Eine langanhaltende Stressbelastung führt zu Erschöpfungszuständen z. B. Burnout, oder auch Boreout. Also auf der einen Seite heisst das, vor Überlastung ausgebrannt und erschöpft zu sein oder das Gegenteil, zu wenig Sinn oder gar Langeweile, sprichwörtlich unterfordert zu sein. Es sind vor allem die emotionalen Situationen oder dauernder innerer Wiederstand die langfristig zu schädigenden Stressreaktionen werden. Auch Übergänge in eine neue Lebensphase können erhöhten Stress verursachen. Solche Veränderungen sind meist mit viel Unsicherheit behaftet. So kann es leicht und schleichend zu Burnout oder Boreout kommen.

Boreout- und Burnout-Betroffene haben eine Gemeinsamkeit: hohe Ansprüche an sich selber. Sie wollen über ihre Leistung  Anerkennung bekommen, der Erfolg im Beruf ist der zentrale Punkt ihres Selbstwerts.
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geschrieben am 31. Juli 2020

Workshop: Baumessenzen bei Stress und Notfall

Egal in welcher Lebenssituation, Stress ist allgegenwärtig. Stress ist eine Reaktion mit psychischen und körperlichen  Belastungen. Eine langanhaltende Stressbelastung führt zu Erschöpfung.

Es ist längst bekannt, dass Bachblüten eine harmonisierende Wirkung auf die Psyche haben und darum auch körperliche Leiden lindern können. Viel weniger bekannt sind die Baumessenzen, die gerade in der heutigen stressigen Zeit optimal eingesetzt und auch selbst hergestellt werden können.

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geschrieben am 31. Juli 2020

Haselstrauch – der anpassungsfähige Magier

Der Haselstrauch ist als Pionierpflanze mit der Birke verwandt und sucht sich überall seinen Platz, gerne auf gerodeten Flächen, Wegrändern, Gärten und an Flussläufen. Die vermehrungsfreudige Pflanze bevorzugt feuchte und lockere Böden. Man unterscheidet ca. 150 Arten, als Strauch oder als Baum wird 5 bis 20 Meter hoch und bis 100 Jahre alt. Schon nach der Eiszeit war Die Hasel in Mitteleuropa sehr verbreitet. Er  blüht als erster im Frühling ab Januar bis März und kündet mit den graugelben Blütenkätzchen den Vorfrühling an. Für viele Allergiker beginnt mit den würstchenähnlichen Haselblüten eine beschwerliche Zeit.

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geschrieben am 30. Juli 2020

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