Die Zitterpappel – die Mutspenderin

Die Zitterpappel, auch Espe genannt, ist in Europa, Asien und Nordafrika verbreitet. Sie trägt dazu bei, zu schlammige, feuchte Böden für andere Baumarten und Pflanzen aufzubereiten. In unseren Breiten wächst kein Baum schneller als Pappeln. Die Zitterpappel ist leicht zu erkennen, ihr heller Klang, verursacht durch die Blätter, die beim leisesten Windhauch zittern, tönt es wie feines Flüstern bis hin zu intensivem Geplapper.  Das Rauschen der Blätter wurde auch früher als Botschaft der Götter bezeichnet.

Zitterpappel

Auch der Spruch “Du zitterst ja wie Espenlaub” kommt nicht von ungefähr.

weiterlesen »

geschrieben am 16. Mai 2018

Der Weissdorn – der Herzerwärmer

Der Weissdorn gehört zu einem meiner Lieblingssträuchern. Der Name weist vermutlich auf die weissen Blüten hin, die im Frühling üppig Hecken und Wegränder zieren. Im Spätsommer beglücken sie uns mit den feuerroten Beeren, Die Farbe dieser Beeren symbolisieren durch die leuchtende Farbe das Herz und frisches Blut.

Die hübschen Büsche sehen nicht nur attraktiv aus, sondern sind auch wichtige Gehölze für Insekten und Vögel. Leider findet man heute immer weniger davon. Unsere Vorfahren bezeichneten ihn auch als Hecken- oder Hagedorn.Weissdorn

Schon meine Eltern lehrten mich, dass der Weissdorn Freude spenden, Langeweile und Trübsinn vertreiben kann. So ist bei meiner Mutter immer ein Fläschchen Weissdorntinktur griffbereit gewesen. weiterlesen »

geschrieben am 30. April 2018

Die Ulme – die Zuversichtliche

Die Ulme, auch Rüster genannt, ist in Europa, Asien, Nordafrika und Nordpersien heimisch. Ulmen wachsen schon seit 10 Millionen Jahren auf unserem Planeten und sind fest mit den Legenden und Mythen alter Völker verbunden. Er ist als einer der ältesten bekannten Bäume, kann eine stattliche Höhe von 40 Metern erreichen und bis 400 Jahre alt werden. Jedoch seit dem letzten Jahrhundert ist sie stark gefährdet, so dass man von einem Ulmensterben spricht. Der Ulmensplintkäfer überträgt eine aus Ostasien nach Frankreich eingeschleppte Pilzerkrankung: die Pilze wuchern in der äusseren Holzschicht und verstopfen die Wasserleitbahnen. Mittlerweile werden zwar resistente Sorten gezüchtet, wenn man bedenkt wie viele Jahre es dauert bis ein ausgewachsener Baum dasteht, werden es besten Falls unsere Enkel erleben.Ulme

Früher standen Ulmen, sowie Linden traditionell als Dorf- oder Gerichtsbaum im Mittelpunkt von Dörfern und Siedlungen. weiterlesen »

geschrieben am 25. April 2018
Kategorie: Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Der Trompetenbaum – der Faszinierende

Der Trompetenbaum stammt ursprünglich aus Nordamerika. Heute ist er ein beliebter Zierbaum und Schattenspender in Garten und Parkanlagen. Auffällig sind seine grossen herzförmigen Blätter, die sich erst spät im Frühling entfalten. Unverkennbar sind seine Blüten, die so ende Juni mit dem aphrodisierenden Duft die ganze Umgebung parfümiert, ähnlich dem Jasmin. Die zottelartigen, orchideenähnlichen Blüten sind schneeweiss mit purpurrotem Mittelpunkt und bis zu 20 Zentimeter lang. Aus diesen Blüten werden bohnenähnliche dünnwandige Kapseln gebildet, die bis zu 40 Zentimeter lang werden und bis im Frühjahr am blattlosen Baum hängen.

Trompetenbaum

weiterlesen »

geschrieben am 23. April 2018
Kategorie: Baumkarten, Lebensberatung, Persönliches, Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Die Trauerweide – die Hoffnungsvolle

Die Trauerweide, ein Baum, der sich  sich recht auffällig zeigt, so dass sie fast jeder kennt. Sie ziert und verschönert so manchen Park oder Friedhofsanlagen. Sie wird auch Chinesische oder nach ihrem botanischen Namen als Babylonische Trauerweide bezeichnet. Sie liebt den feucht kühlen Boden oder den Rand der Gewässer. Kaum eine andere Pflanze benötigt soviel Wasser zum Überleben. Sie kann sogar buchstäblich „bis zu den Knien darin stehen“ ohne zu verfaulen. Wenn ein Weidenbaum abgeschnitten wird, wachsen sehr schnell neue Triebe nach, selbst abgeschnittene Zweige, die man in die nasse Erde steckt, treiben sehr schnell aus. Durch die schlanken, überhängenden, flatterhaft scheinenden Äste wirkt sie luftig, kühl und leicht.

Trauerweide

Die Weide galt als heiliger Baum und wurde der Göttin Demeter, der Fruchtbarkeitsgöttin zugeordnet. weiterlesen »

geschrieben am 22. April 2018

« ältere Einträge